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NRW-SPD fordert Pille auf Staatskosten

(ddp-nrw). Frauen mit geringem Einkommen sollen nach dem Willen der NRW-SPD künftig Verhütungsmittel oder eine Sterilisation auf Staatskosten bekommen. Ein entsprechender Antrag der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) sei vom Landesparteirat einstimmig verabschiedet worden, teilte der Landesverband der SPD am Montag mit.

Die Kosten für Verhütungsmittel und die Sterilisation der Empfängerinnen von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe sowie Frauen mit entsprechend geringem Einkommen wie etwa Studentinnen sollen demnach auf Wunsch vom Staat übernommen werden können.

Der Antrag hatte bereits im Vorfeld des NRW-SPD-Parteitags im ostwestfälischen Halle für Empörung bei der CDU gesorgt. «Wir müssen Kinderarmut bekämpfen, nicht das Kinderkriegen», lautete die damalige Kritik der Christdemokraten. Die Grünen hatten die Forderung dagegen begrüßt. Beim Parteitag Ende April war der Antrag aus Zeitgründen nicht beraten, sondern an den Parteirat verwiesen worden.

(ddp)


 


 

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