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Warnstreik

3500 Postbeschäftigte legen in NRW die Arbeit nieder

Rund 2,5 Millionen Brief- und etwa 60 000 Paketsendungen werden heute (7. April) in Nordrhein-Westfalen vermutlich nicht ausgeliefert. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di werden wegen der Warnstreiks bei der Post mehr als 3500 Beschäftigte die Arbeit in den zehn Brief-Niederlassungen des Konzerns in NRW vorübergehend niederlegen.

Zudem ist eine große Kundgebung am Hauptbahnhof in Essen geplant, zu der am Vormittag (10.30 Uhr) mehrere Tausend Teilnehmer erwartet werden.

Mit den Warnstreiks will ver.di zwei Tage vor der dritten Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeberseite noch einmal erhöhen. «Wir erwarten am 9. April ein einigungsfähiges Angebot der Deutschen Post», sagte der NRW-Fachbereichsleiter Uwe Speckenwirth. Ein weiteres Verschleppen der Verhandlungen wäre unverantwortlich, hieß es.

ver.di fordert für die 130 000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen bis Mitte 2011. Außerdem will die Gewerkschaft für die Tarifbeschäftigten eine Arbeitszeitverkürzung von zehn Tagen pro Jahr durchsetzen. Damit solle die geplante Verlängerung der Wochenarbeitszeit bei den rund 55 000 Postbeamten ausgeglichen werden.

(Redaktion)


 


 

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