Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Wettbewerbsfähigkeit stärken

Produktion in Deutschland hat Zukunft

Deutschland wird als langfristig wettbewerbsfähiger Produktionsstandort immer wieder in Frage gestellt. Hingegen scheint die Verlagerung der Produktion nach Osteuropa, China oder Indien große Chancen zu bieten. Dennoch gibt es hierzulande viele Unternehmer, die am Standort Deutschland großes Potenzial sehen - so auch die Managementberatung Kienbaum, die über 100 Unternehmer auf der Aachener Tagung „Erfolgreich in Deutschland produzieren“ zusammengebrachte.

Zusammen mit dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen wurde auf der Tagung gemeinsam mit den über 100 Gästen über Möglichkeiten diskutiert, um die Stärken des Standorts Deutschland auszubauen und Schwächen zu minimieren. Das gemeinsame Ziel: die langfristige Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.

Das wichtigste Differenzierungsmerkmal des Standorts ist die Fähigkeit Innovationen hervorzubringen. Ein hervorragender Technologiezugang sowie kreative und hoch qualifizierte Mitarbeiter legen den Grundstein hierfür. „Deutschland ist nach wie vor eine der besten Adressen für komplexe, systemische Produkte und Prozesse. Auf diesen Vorsprung müssen wir weiterhin setzen. Die Unternehmen hierzulande sollten ganzheitliche Konzepte für die systematische Anordnung ihre Produktionsressourcen entwickeln“, so Prof. Günter Schuh vom WZL der RWTH Aachen.

Deutsche Manager müssen mutiger werden

20 Prozent Produktivitätssteigerung sind in Deutschland möglich und sogar notwendig, um mit einer Fertigung im eigenen Land international wettbewerbsfähig zu sein. Dies ist ein Ergebnis der jüngsten Standort-Studie des WZL der RWTH Aachen und der Managementberatung Kienbaum. Die Diskussionspunkte der Tagung bestätigten: es gibt große Potenziale zur Produktivitäts- und Effizienzsteigerung. „Gerade das Wissen und die Motivation der Mitarbeiter sind hierfür wichtige Umsetzungshebel. Durch prozessorientierte Teamstrukturen, eine darauf abgestimmte Arbeitszeitgestaltung und einem damit synchronisierten Anreizsystem werden Mitarbeiter aktiv in die Identifikation und Umsetzung produktivitätsfördernder Maßnahmen einbezogen. Aktuelle Beispiele belegen, dass so Produktivitätssteigerungen von 13 bis 18 Prozent möglich sind“, so Michael Linnhoff, Partner der Managementberatung Kienbaum und Initiator der Studien, die der Tagung zu Grunde lagen.

(Redaktion)


 


 

Wirtschaft
Produktion
Deutschland
Standort
Zukunft
Kienbaum
Tagung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Wirtschaft" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: