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Prostitution

Bonns Oberbürgermeisterin will Straßenstrich einschränken

(ddp-nrw). Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD) will den Straßenstrich in der Bundesstadt einschränken. Sie wolle die Aktivitäten den Prostituierten in einem Gewerbegebiet im Bonner Westen erst ab 20.00 Uhr zulassen, sagte Dieckmann am Donnerstag. Der zuständige Kölner Regierungspräsident Hans Peter Lindlar müsse seine ablehnende Haltung zur Änderung der Sperrgebietsverordnung aufgeben.

Seit Monaten beklagen sich vor allem weibliche Besucher und Beschäftigte der Universitätsinstitute und Unternehmen entlang des Straßenstrichs über Belästigungen durch Freier. Auch tagsüber nutzten viele Prostituierte die Firmenparkplätze, um ihrem Gewerbe nachzugehen. Die Stadtverwaltung hat inzwischen 16 alternative Standorte für den Bonner Straßenstrich untersucht und keinen als geeignet befunden. Regierungspräsident Lindlar ist bislang nur zu einer Änderung des bisherigen Sperrbezirks bereit, wenn Straßenprostitution in Bonn auch tagsüber zugelassen bleibt.

Die anhaltende öffentliche Debatte habe bereits zu einer «neuen Form des Straßenstrich-Tourismus» geführt, beklagte Dieckmann. Inzwischen würden «Besichtigungsfahrten» durch die einschlägigen Straßen veranstaltet. An seinem bisherigen Standort ist der Bonner Straßenstrich seit 40 Jahren zu Hause.

(Redaktion)


 


 

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