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Brüderle: IT-Branche kann «Turbo» für Arbeitsmarkt sein

(ddp.djn). Die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) birgt nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) große Chancen für den Arbeitsmarkt in Deutschland.

Einer OECD-Studie zufolge könnten in den kommenden zehn Jahren europaweit eine Million neuer Jobs in der Branche entstehen, davon ein Drittel in Deutschland, sagte Brüderle am Dienstag in Stuttgart beim vierten Nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung. Die Branche könne ein «Turbo» für die wirtschaftliche Entwicklung sein.

Der Präsident des Branchenverbands BITKOM, August-Wilhelm Scheer, fügte hinzu, alleine in den Segmenten Software und Consulting seien in den vergangenen fünf Jahren bundesweit 100 000 Arbeitsplätze entstanden. Laut Prognosen seien in den kommenden fünf Jahren ebenso viele zu erwarten. Die Branche habe zudem noch 20 000 offene Stellen. Die Krise habe das Problem des Fachkräftemangels nur gemildert, nicht beseitigt. Scheer fügte hinzu, Deutschland liege an zweiter oder dritter Stelle beim Konsum von Hightech. «Was uns fehlt ist die gleiche Bedeutung auf der Produzentenseite».

Brüderle kündigte an, die Bundesregierung werde bis Sommer 2010 eine umfassende Strategie zur digitalen Zukunft Deutschlands vorlegen. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wollen laut der «Stuttgarter Erklärung» unter anderem ihre Breitbandstrategie weiterhin zügig umsetzen und eine «Zukunftsinitiative Intelligente Netze» starten.

(ddp)


 


 

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