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Interview

Ralph Caspers: „Sollte mir der berüchtigte Klüngel begegnen, dann soll er mir Freikarten für das Phantasialand organisieren!“

Ralph Caspers ist mehrfach ausgezeichneter Fernsehmoderator, Autor, Drehbuchautor und Filmproduzent. Geboren im Regenwald der Insel Borneo, lebte Caspers unter anderem in Berlin, Venezuela, am Amazonas, im Rhein-Sieg-Kreis sowie in Köln. „Ich bin ein Stubenhocker, so schnell kriegt man mich nicht aus dem Rheinland weg“, stellt der dreifache Vater dennoch klar. Im Interview mit Business-on.de macht er deutlich, dass er auch nirgends anders hingehört.

Business-on.de: Sind Sie nur beruflich oder auch privat im Rheinland ansässig?

Ralph Caspers: Ich bin zu hundert Prozent im Rheinland ansässig. Stubenhocker. So schnell kriegt mich hier nichts weg.

Business-on.de: In welcher Branche sind Sie tätig und seit wann?

Ralph Caspers: Ich mache seit 1994 Fernsehen. Hinter und vor der Kamera. Seit ein paar Jahren produziere ich auch mit meiner eigenen Firma Filme.

„Internet und Fernsehen rücken zusammen. Toll, denn scheinbar gibt es immer mehr Leute, die sich hervorragend mit diesem Internet auskennen!"

Business-on.de: Ihre Meinung zum berüchtigten Kölner Klüngel…

Ralph Caspers: Der berüchtigte Kölner Klüngel Ist mir zum einen noch nicht begegnet. Zum anderen vermute ich, dass es das Gleiche auch in allen anderen Gegenden der Welt gibt. Eine Hand wäscht die andere.

Business-on.de: Was ist Ihr Lieblingsort in der Region und warum?

Ralph Caspers: Das Phantasialand. Interessanterweise ist das einer der wenigen Orte, an denen ich mehr oder weniger unbehelligt unterwegs sein kann. Wahrscheinlich ist da so viel los fürs Auge, dass ich einfach nicht auffalle. Außerdem fahr ich total gern Achterbahn. (Mal sehen, ob das mit dem Klüngel funktioniert und ich jetzt nach dieser eleganten Erwähnung eine Freikarte bekomme.)

Business-on.de: Wie beurteilen Sie die Zukunft Ihrer Branche in der Region?

Ralph Caspers: Momentan noch ganz positiv. Fernsehen und Computer werden immer näher zusammenrücken. Und von dem, was ich so mitkriege, gibt es hier immer mehr Leute, die sich hervorragend mit diesem Internet auskennen.

Business-on.de: Vervollständigen Sie diesen Satz: „Der typische Kölner ist…

Ralph Caspers: …offen, nie um einen Einfall verlegen und lässt sich gern auf ein, zwei Kölsch einladen“.

Business-on.de: Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissensstand und Erfahrungsschatz beruflich noch mal von vorne anfangen könnten, welche Entscheidungen würden Sie revidieren?

Ralph Caspers: Eigentlich finde ich meine bisherigen Entscheidungen alle ganz in Ordnung. Wenn ich etwas bei einem Neustart ändern würde, dann dass ich öfter auch mal Angebote ausschlage und mich mehr auf weniger konzentriere.

Business-on.de: Beenden Sie diesen Satz: „Wenn ich nicht in Köln wäre, dann wäre ich in …

Ralph Caspers: ...Reykjavik. Tolle Gegend, nette Menschen. Und Dank der allgegenwärtigen Schwefelquellen – Geruch wie faule Eier – fällt das Entspannen sehr leicht, weil man jederzeit unbemerkt einen fahren lassen kann.“

Kai Schmude : „In jedem Kölner steckt etwas vom kölschen Grundgesetz“

(Christian Weis)


 


 

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