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Recruiting 2.0

Social Media Recruiting: Die besten Köpfe im Netz

Twitter

Twitter ist ein Microblog und eignet sich nicht uneingeschränkt zur Streuung von umfangreichen Informationen und Direktkommunikation. Die Nutzung des Zwitscher-Dienstes für Recruiting-Zwecke sollte also lediglich ein (kleiner) Baustein im Kanal-Mix sein. Für einige HR-Dienstleister, Jobbörsen und Recruiting-Abteilungen ist Twitter nicht mehr als ein interessanter RSS Feed. Aus Recruiting-Sicht ist dies wahrscheinlich auch das Maximum, was aus Twitter rauszuholen ist.

Google+

Google+ ist ein sehr junges Netzwerk und hat sich noch nicht allumfassend etabliert. Dennoch sollten Unternehmen auch hier ein Profil anlegen, da sich „Facebook-Widersacher” hier treffen und sich so ungeahnte Möglichkeiten bieten. Je enger der Bewerbermarkt in einer bestimmten Branche, desto sinnvoller ist es, auf Google+ zusätzlich präsent zu sein.
Wie bei den Facebook-Fanpages sind auch bei Google+ Bilder und Links besonders aufmerksamkeitssteigernd. Ein Banner im Header der Google+-Seite bietet die Möglichkeit, ein Logo oder HR-spezifische Inhalte präsent zu platzieren. Als Arbeitgeber kann man mit einem begrenzten Teilnehmerkreis (z.B. aus einem Talentpool) im Hangout-Bereich per Live-Video-Chat kommunizieren , was den direkten Kontakt noch authentischer macht.
Es gibt spezialisierte Suchtools, die die Arbeit des Recruiters bei Google+ erleichtern: FindPeopleonPlus.com, Gpeep.com und GPlusSearch.com sind kleine Google+-Suchmaschinen, mit denen sich Profile nach gezielten Angaben durchsuchen lassen.
Insofern die Profile ausgefüllt sind, können sie hinsichtlich der Aussagekraft für Recruiting gut mit Xing oder LinkedIn Profilen mithalten.

Tipps für das Social Recruiting:

  • Die Website dient als Visitenkarte im Netz. Beachten Sie, dass vorher festgelegte Markenbotschaften übermittelt werden.
  • Überdenken Sie, welche Kanäle im Web 2.0 für das Social Recruiting Ihres Unternehmens geeignet sind. Weniger ist manchmal mehr. Ein Kanal – meistens die Facebook-Karriereseite – dient als Hauptkanal, der durch die anderen ergänzt wird.
  • Fertigen Sie einen Redaktionsplan für Ihre HR-Seiten an. So ist eine stringente Struktur gesichert und aktuelle News können problemlos ergänzt werden. Langfristige Themen, wie beispielsweise Messen, können bereits lange im Vorfeld im Redaktionsplan aufgenommen werden.
  • Geben Sie möglichst zeitnah Antworten auf Posts oder Pinnwandeinträge. Wer in Social Media präsent ist muss auch den interaktiven Charakter dieser Kanäle bedienen. Stellen Sie sicher, dass das Team auch ausreichend Ressourcen für das Social Recruiting hat.
  • Stellen Sie potenziellen Bewerbern ausreichend Informationsmöglichkeiten zur Verfügung und verlinken Sie Ihren Social Recruiting Kanal mit weiteren Auftritten im Web.
  • Schauen Sie, wo über Sie geredet wird. Gibt es bereits Bewertungen von Mitarbeitern oder Bewerbern auf Arbeitgeberbewertungsportalen? Wie können Sie daraus lernen?
  • Bleiben Sie bei der Wahrheit. Kleine Lügen werden von Usern schnell enttarnt und können Ihr Image beschädigen.
  • Nutzen Sie den Mehrwert, den Social Media Ihnen bieten. Geben Sie Links zu Ihrer Website, binden Sie Youtube-Videos ein, streuen Sie Fotos und Gewinnspiele. Kleine Extras binden Fans.
  • Veröffentlichen Sie aktuelle Stellenanzeigen über Social-Media-Kanäle. So wird auf einen Schlag eine große Anzahl von Personen erreicht, die sich schon für das Unternehmen interessieren.
  • Binden Sie das Netzwerk der Mitarbeiter und Partner mit ein. Jeder Facebook-Nutzer hat durchschnittlich 190 Freunde und bereits 18 Prozent der Jobsuchenden haben eine Jobempfehlung durch einen Facebook-Freund erhalten. Eine Stellenanzeige, die von einem Freund weitergeleitet wird, ist sehr wertvoll, da man dem Absender vertraut. So kann eine große Zielgruppe fast ohne Streuverluste erreicht werden.
  • Analysieren und tracken Sie die Resonanz ihrer Social-Recruiting-Aktivitäten. Die Messung von absoluter Reichweite, Klickraten oder Bewerbungsquoten sind wichtige Erfolgsfaktoren Ihres Social Recruiting.

Personalverantwortliche sollten sich jedoch davor hüten, das Recruiting allein auf soziale Netzwerke zu verlagern. Dieses Instrument funktioniert nur im Mix mit der gesamten Bandbreite des HR-Marketings optimal. Die Internetagentur TWT Interactive zeigt auf der eigenen Facebook-HR-Seite, wie man die Karriereseite auf Facebook aufbauen kann. Hier werden neue Stellenanzeigen sowie Tipps und News über Personalthemen veröffentlicht. Interessenten können sich direkt online bewerben und auf der Pinnwand gibt es News rund um HR-Themen. Die Agentur unterstützt Unternehmen bei dem Aufbau professioneller Social Recruiting-Aktivitäten.

(Hans-Jürgen Even)


 


 

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