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Religionsfreiheit

Schneider nimmt nach Moschee-Entscheidung Ditib in die Pflicht

(ddp-nrw). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, hofft nach der Entscheidung für den Moscheebau in Köln auf mehr Religionsfreiheit für Christen in der Türkei. Er wünsche sich, dass die Türkisch-Islamische Union (Ditib) Einfluss nimmt, damit die christlichen Kirchen in der Türkei nicht weiter diskriminiert würden, sagte Schneider am Freitag im WDR-Hörfunk. Eine Baugenehmigung wie für die Kölner Moschee wäre in der Türkei für eine christliche Kirche völlig undenkbar.

Der Rat der Stadt Köln hatte auf seiner Sitzung am Donnerstagabend den Weg für den von der Ditib geplanten Bau der Großmoschee im Stadtteil Ehrenfeld freigemacht. SPD, FDP, Grüne und Linke stimmten für die notwendige Änderung des Bebauungsplans. Neben der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Köln lehnten auch die meisten CDU-Stadträte den Bau ab. 

Schneider äußerte Verständnis für die Bedenken vieler Kölner gegenüber dem Bauvorhaben: «Menschen muss man mitnehmen. Und man darf auch diejenigen nicht vorschnell in die ganz rechte Ecke stellen, die hier Fragen stellen», sagte der Präses. 

Die von der Kölner CDU kritisierten Ausmaße des Baus hält Schneider hingegen für unproblematisch: «Ein Bau, ein Gotteshaus soll auch repräsentativ sein können». Wenn Muslime mit einem repräsentativen Bau deutlich machten, dass sie auf Dauer in Deutschland Mitverantwortung übernehmen wollten, sei dies nur zu begrüßen.

(Redaktion)


 


 

Religionsfreiheit
Nikolaus Schneider

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4 Kommentare

von Patriot
29.08.08 10:21 Uhr
Köln war mal eine schöne, friedliche Stadt...

" Eine Baugenehmigung wie für die Kölner Moschee wäre in der Türkei für eine christliche Kirche völlig undenkbar. "

Richtig.

Der Mohammedaner teilt die Welt in 2 Teile auf:
1. Das Haus der Moslems.
2. Das Haus des Krieges.

Köln befindet sich im Haus des Krieges
bis Punkt 1 erreicht ist.

Glauben Sie nicht? Koran lesen!

von Daniel
29.08.08 11:53 Uhr
Mann kann doch den Koran nicht auf 2 Zeilen reduzieren...

Dank der Religionsfreiheit in Deutschland kann jeder seine Religion frei wählen und praktizieren. Und die Großmoschee in Köln war schon lange überfällig, damit die Muslime auch hier ein entsprechendes Gotteshaus für die Ausübung ihres Glaubens haben.

@Patriot: Ich halte den Bau der Moschee für absolut richtig. Diese Kirche wird in unserem freien Deutschland gebaut und ist daher für die Türkei ein weiteres Zeichen unserer Offenheit, welche sich dort übrigens ebenfalls mehr und mehr entfaltet.
Den Bau mit einem Argument einer radikalen 2-zeiligen Auslegung "Der Koran bedeutet Krieg für Deutschland" abzulehnen, ist schlichtweg Schwachsinn. Da braucht man noch nicht einmal darauf eingehen.

von Patriot
29.08.08 12:51 Uhr

Sehr geehrter Daniel,
ihr Gutmenschendasein in allen Ehren.
Aber Sie wissen anscheinend gar nichts.

Hier ein paar harmlose Informationen zur Weiterbildung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Harbi
http://de.wikipedia.org/wiki/Dhimma
http://de.wikipedia.org/wiki/Dar_al-Harb

Lesen Sie sich ein. Und wachen Sie auf.
Ihre Kinder und falls dann noch möglich Enkelkinder
werden es Ihnen danken.

Mit freundlichen Grüßen

von Daniel
29.08.08 15:02 Uhr

Die Zeiten der Religionskriege haben wir Europäer hinter uns gelassen, weil wir viele kleine Völker sind, die sich gegenseitig respektieren und voneinander lernen. Auch in religiöser Hinsicht gibt es eine Offenheit, sie in der restlichen Welt nicht zu finden ist.

Der Islam in Deutschland entspricht nicht dem Islam in der Türkei. Und dieser wird auch dort noch anders praktiziert als in Iran. Die Globalisierung der Religionen bringt mehr und mehr Verständnis füreinander. Deshalb sollten wir dafür sorgen, dass es ein FÜR bleibt und nicht ins GEGEN umschlägt.

Und wir müssen auf Patrioten jedweder Religion aufpassen! Diese nämlich zetteln diverse Kriege und Hetzjagten an, welche ihren und unseren Kinden das Leben schwer machen werden.

 

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