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Kölner Handelskonzern Rewe trennt sich von Großhandelsgeschäft

(dapd). Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler, die Kölner Rewe-Gruppe, trennt sich trotz Milliardenumsätzen von seinem Großhandelsgeschäft. "Wir konzentrieren uns konsequent auf die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Kerngeschäfte Einzelhandel und Touristik in Deutschland und unseren europäischen Auslandsmärkten", kündigte Rewe-Chef Alain Caparros am Mittwoch in Köln an.

Die Rewe hatte bislang zusammen mit der Schweizerischen Coop Europas zweitgrößten Abhol- und Belieferungsgroßhandel TransGourmet betrieben. Mit mehr als 21.000 Mitarbeitern erzielte das Joint Venture im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Die 50-Prozent-Beteiligung von Rewe werde nun vom bisherigen Partner Coop übernommen, teilten die Unternehmen mit. Die Übernahme soll am 10. Januar kommenden Jahres vollzogen werden. Allerdings müssen die Wettbewerbsbehörden noch zustimmen. Zum Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben.

TransGourmet ist heute in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Polen, Rumänien und Russland tätig. Die Coop betonte, mit der 100-prozentigen Übernahme der TransGourmet-Gruppe wolle sich die Genossenschaft ein zweites Standbein mit guten Zukunftsperspektiven schaffen. Der Gastronomie- und Gewerbe-Großhandel habe vielversprechende Zukunftsaussichten, betonte die Coop. Denn es sei davon auszugehen, dass die Außer-Haus-Verpflegung in Restaurants, am Arbeitsplatz, in den Schulen und Universitäten, aber auch in Krankenhäusern und Altersheimen in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen werde.

(dapd )


 


 

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