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Marktliberalisierung

Rewe erwägt Einstieg in deutschen Apothekenmarkt

Nach der Drogeriekette Schlecker erwägt auch der Lebensmittelkonzern Rewe einen Einstieg in den Apothekenmarkt. Bei einer Marktliberalisierung werde auch über den Verkauf von Arzneimitteln nachgedacht, sagte ein Rewe-Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Bisher sei jedoch keine Entscheidung darüber gefallen.

Es gebe «weder einen Masterplan noch einen Zeitplan». Die Entwicklung des Marktes werde aufmerksam beobachtet. Ein möglicher Verkauf von Arzneimitteln sei für den Lebensmittelhändler eine Randaktivität und habe keine Priorität, ergänzte der Sprecher.

Die «Bild»-Zeitung (Dienstagausgabe) hatte zuvor unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, dass derzeit erörtert wird, wie und in welchem Umfang das Unternehmen mit Sitz in Köln Medikamente vertreiben könnte. Demnach sollen neben Rewe und Schlecker weitere Handelsunternehmen über einen Einstieg ins Apothekengeschäft nachdenken. Die Firmen werden bei ihren Überlegungen von führenden Unternehmensberatungen unterstützt, heißt es in der Zeitung weiter. Unter anderem sondiere derzeit die weltweit tätige Gesellschaft McKinsey den deutschen Apothekenmarkt für den Einstieg branchenfremder Unternehmen.

(Redaktion)


 


 

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