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  • 21.03.2006, 10:58 Uhr
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RFID – Stop and Go auf der CeBIT

Bonn, 20. März 2006 (KB): Ein verschwindend kleines Grüppchen von Demonstranten forderte auf der CeBIT „Stop RFID“. In Relation zur Zahl der Bürgerrechtler war das Transparent riesig. Die Aussteller des Informationsforums RFID e.V. nahmen es gelassen hin.

Eine weitaus größere Medienresonanz hatte die Ankündigung der Kooperation von T-Systems und Intel in Sachen Funkerkennung. In einem gemeinsamen Engagement beabsichtigen die beiden, den europäischen Markt für Radio-Frequence-Identification-Lösungen - kurz RFID - zu erschließen.

Innovative RFID-Lösungen zum „pay as you use“-Tarif

Die Technik befindet sich zwar immer noch in der Testphase, aber schon heute prognostizieren Marktforscher ein jährliches Wachstum von 40 Prozent und für 2007 bereits ein europaweites Umsatzvolumen von mehr als 1,6 Milliarden Dollar. Die Boomprognose gilt einem Dienst, der in Fachkreisen als Realtime Enterprise Services (RES) gehandelt wird. Die Basis von RES bilden RFID-Chips bzw. –Transponder.

 

Befestigt an Waren und sonstigen beweglichen Gütern, funken sie berührungs- und drahtlos Wareninformationen an die zentrale Unternehmens-IT. Diesen als äußerst profitabel angesehenen Markt wollen T-Systems und Intel nun gemeinsam mit einem innovativen Geschäftsmodell erschließen, d. h. mit RFID-Komplettlösungen zum „pay as you use“-Tarif.

 


 

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