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  • 21.03.2006, 10:58 Uhr
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  • Köln

RFID – Stop and Go auf der CeBIT

Services on demand

T-Systems, so die Ankündigung auf der CeBIT, wird im Rahmen der Kooperation die notwendige Infrastruktur und Services stellen: „Da mit der Zahl der RFID-Transponder das Datenaufkommen extrem steigt, müssen intelligente Filter und Regelwerke nach den Vorgaben des Unternehmens die Informationen sortieren und aggregieren."

Diese Aufgabe übernimmt die zukünftige RES-Plattform von T-Systems, die alle eingehenden Daten aufbereitet und in die angeschlossenen Unternehmensanwendungen einspeist. Dort stehen dann unmittelbar geschäftsrelevante Informationen zur Verfügung, mit denen sich Prozesse nachsteuern lassen.“ Intel will seine Kompetenz im Zusammenhang mit der Verarbeitung von großen Datenmengen, resultierend aus der automatischen Funkerkennung, einbringen. Für die Kunden, so T-Systems, hat das Modell auf Mietbasis den Vorteil, dass sie ohne eigene Anfangsinvestitionen nur für die Leistungen zahlen, die sie tatsächlich nutzen.

Katze und Hund als Überträger von Computerviren

Den Demonstranten des Bürgerrechtsverein FoeBuD (Verein zur Förderung des öffentlich bewegten und unbewegten Datenverkehrs) ist RFID ein rotes Tuch, weil die Technik die Erstellung von Kundenprofilen ermöglicht.

 

Theoretisch ist das richtig. Ein anderes Gefahren- Szenario wurde von Akademikern der Amsterdamer Universität aufgezeichnet. Sie instrumentalisierten die Tierheim-übliche RFID-Markierung von Katze, Hund und sonstigen Haustieren, um auf die Gefahren der möglichen Manipulation von RFID-Transpondern aufmerksam zu machen. Theoretisch sollen auch Manipulationen möglich sein.

Deswegen: Zum Schutz der Konsumenten sollten alle Kampagnen unterstützt werden, die ein Missbrauch von personenbezogenen Daten verhindern. Und die Technologen sind gefordert, alle Risiken im Sinne der Unternehmen auszuschalten.

(KB)


 


 

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