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Automotive Rheinland

Rheinische Automobilindustrie trotzt dem globalen Wettbewerb

Die Jahresveranstaltung des Branchennetzwerks Automotive Rheinland findet am Mittwoch, 23. April 2008, 18 Uhr, im Schloss Birlinghoven, Konrad-Adenauer-Straße, 53754 Sankt Augustin, statt. Dr. Heinrich Weiß, Vice President Operations Mercedes Benz Vans der Daimler AG, Düsseldorf, wird dabei als Festredner über „Mercedes-Benz Vans im internationalen Wettbewerb – Standort Düsseldorf im Verbund einer globalisierten Produktion“ sprechen.

„Das Rheinland ist einer der wichtigsten Standorte für den Automotive-Sektor mit bedeutenden Herstellern wie Ford in Köln und Daimler in Düsseldorf. Beiderseits des Rheins von Bad Honnef bis Duisburg wird nahezu alles hergestellt, was für den Bau und die Ausrüstung von Fahrzeugen benötigt wird“, sagt Wolf Pohl, Bereichsleiter Industrie / Innovation der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Der Maschinen- und Fahrzeugbau erzielt allein im IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg mit über 8.200 Beschäftigten einen Gesamtumsatz von rund 1,9 Milliarden Euro. Pohl: „Dabei müssen sich die Zulieferer im globalen Wettbewerb behaupten, der durch kürzer werdende Produktzyklen und die damit verbundene rückläufige Fertigungstiefe, durch steigende internationale Qualitätsstandards, aber auch durch den Kostendruck von der Herstellerseite gekennzeichnet ist.“

Um die Zulieferunternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen im globalen Wettbewerb zu unterstützen, haben die Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg-Wesel-Kleve, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid die Initiative „Automotive Rheinland“ gestartet. Sie soll die Netzwerkbildung innerhalb der Branche unterstützen, mehr Transparenz über sich ändernde Rahmenbedingungen schaffen sowie bei der Lösung aktueller Probleme behilflich sein.

Einmal im Jahr richten die IHKs im Rheinland ihre Jahresveranstaltung mit einem hochrangigen Festredner aus. Dr. Heinrich Weiß geht bei seinem Vortrag auf die Geschichte der Daimler AG ein. Die Mercedes-Benz Vans haben in 2007 mit 289.100 Fahrzeugen einen neuen Absatzrekord erzielt. Sie werden an fünf Standorten in Deutschland, Spanien, USA und Argentinien produziert. Größtes Werk ist Düsseldorf mit derzeit ca. 7.500 Beschäftigten. In China wird derzeit ein weiteres Werk errichtet. Hauptabsatzmärkte sind Westeuropa (71 Prozent) und die NAFTA (10 Prozent). Mit rund 40.000 Beschäftigten erwirtschaftete das Geschäftsfeld Vans, Buses und Others einen Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens in Deutschland von 26,1 Prozent.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist erforderlich. Nähere Informationen erteilt :

Wolf Pohl IHK Bonn/Rhein-Sieg Bonner Talweg 17 53113 Bonn Telefon 0228/2284-133 Fax 0228/2284-221 E-Mail [email protected]

(Redaktion)


 


 

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