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Rolls-Royce – das Milliarden-Dollar-Trieb-Werk +++ Twitter twittert: „Bin heiß begehrt!“ +++ Deutsche Maschinen laufen auf Hochtouren

Aktuelle Meldungen des 10.02.2011 kurz und knapp zusammengefasst.

Rolls der Teufel

Die handgefertigten Luxuslimousinen mit der berühmten Kühlerfigur namens Emily zählen sicherlich zum Imageträchtigsten, was die Automobilindustrie hervorbringt. Das weiß ein jeder. „Das lauteste, was Sie hören, ist das Ticken der Uhr“, so eine geniale Werbebotschaft aus vergangenen Tagen.

Weniger bekannt ist hingegen, dass Rolls-Royce auch Triebwerke für den Flugzeugbau liefert. Airbus etwa baut Motoren von RR in die Superflieger A380 ein. Ein Jet dieses Typs der australischen Quantas allerdings musste im vergangenen Jahr notlanden, weil eines der Turbinentriebwerke in der Luft explodierte. Nicht die einzige Panne im Luftverkehr, die von Rolls-Royce verschuldet wurde.

Doch irgendwie scheint es, dass der Bonus für gediegenen Autobau die Sparte Flugzeugmotor überstrahlt. Denn Rolls-Royce vermeldet gute Zahlen für 2010 mit über einer Milliarde Euro Gewinn und geht davon aus, dass 2011 ähnlich gut verläuft. Statt Notlandung also durchstarten.

Gezerre um Twitter treibt den Wert nach oben

Es kann ja durchaus mal passieren, dass am Abend beim Bäcker nur noch eine Nussecke feilgeboten wird. Um die sich zwei Kunden streiten und in eine Bieterschlacht auf kleinem Feld geraten. Vielleicht kostet die Leckerei dann plötzlich statt 1,50 Euro einen glatten Euro mehr – was den Bäcker natürlich freut.

Ähnlich dürfte es Dick Costolo gehen. Der ist nämlich Chef von Twitter, und Google und Facebook wollen sein Start-up unbedingt kaufen. Was den Preis mächtig in die Höhe schießen lässt. An die zehn Milliarden Dollar ist der Internet-Nachrichtendienst laut Medienberichten schon Wert.

Laut „Wall Street Journal“ generierte Twitter in 2010 einen Umsatz von 45 Millionen Dollar. Und machte dabei auch noch Verluste. Der Umsatz soll sich in diesem Jahr verdoppeln. Das sollte er auch – denn sonst kloppen sich Facebook und Google lieber beim Bäcker um die letzte Nussecke.

Deutschland vergrößert den Maschinenpark

Bei all den Googles, Faceboks oder Twitters – es gibt ja auch noch Branchen vom Typ „old fashioned“. In Deutschland sind das zum Beispiel die Maschinenbauer, und die machen momentan satte Gewinne. Für 2011 hält VDMA-Verbandspräsident Thomas Lindner ein Wachstum von zehn Prozent für realistisch. Feine Zahlen, denn gerade der Maschinenbau gilt seit jeher als Spiegel für die wirtschaftliche Gesamtsituation in Deutschland. Läuft es bei den Maschinenbauern, dann rollt es auch in andern Branchen.

Nachdem in 2010 über 9.000 Stellen gestrichen wurden, sollen in diesem Jahr wieder 20.000 neue Beschäftigte hinzukommen. Insgesamt wären dann 920.000 Maschinenbauer in den Werken tätig.

(Redaktion)


 


 

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