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Wirtschaftskriminalität

Müller-Piepenkötter will Wirtschaftskriminalität härter bekämpfen

(ddp-nrw). Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) will die Wirtschaftskriminalität «noch intensiver als bisher» strafrechtlich bekämpfen. «Diese Form der Kriminalität ist höchst gefährlich», sagte die Ministerin am Donnerstag anlässlich der Amtseinführung von Petra Berger-Zehnpfund als Leitende Oberstaatsanwältin in Düsseldorf. Der jährlich angerichtete finanzielle Schaden durch Wirtschaftskriminelle gehe «in die Milliarden».

Das Vertrauen in die bestehende Wirtschaftsordnung, aber auch in den Rechtsstaat werde erschüttert, weil sich in Fällen von Wirtschaftskriminalität «häufig wohlhabende Mitglieder der Gesellschaft unberechtigt bereicherten», kritisierte die CDU-Politikerin. «Wenn diese nicht die Gesetze beachten, ist es schwer, anderen - zum Beispiel Jugendlichen - zu vermitteln, dass sie die Gesetze einhalten müssen», betonte die Ministerin. 

Sie habe deshalb im Juni eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, der in diesem Bereich besonders erfahrene Richter und Staatsanwälte angehörten. Die Praktiker hätten betont, wie wichtig es sei, die Möglichkeiten der modernen Informationstechnik bei der Bearbeitung von Wirtschaftsstrafverfahren optimal zu nutzen. «Ich freue mich, dass die Staatsanwaltschaft Düsseldorf auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle einnimmt», sagte die Ministerin.

(Redaktion)


 


 

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