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Höhn für Bündnis von Rot-Rot-Grün in NRW

(ddp-nrw). Grünen-Bundestagsfraktionsvize Bärbel Höhn befürwortet ein Bündnis ihrer Partei mit der SPD und den Linken in Nordrhein-Westfalen. Die frühere NRW-Umweltministerin sagte der «Bild»-Zeitung (Dienstagausgabe): «Wir sollten eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei vor der Wahl nicht ausschließen. Wenn wir unsere Ziele in einer rot-grün-roten Koalition am Besten durchsetzen können - warum nicht?» Die Äußerungen Höhns ein Jahr vor der Landtagswahl in NRW stießen bei CDU und FDP auf scharfe Kritik.

In Richtung SPD sagte Höhn: «Die SPD macht den Fehler, die Linke zu tabuisieren.» Wenn es inhaltlich passe, rät Höhn der SPD, sich zu «trauen». Und weiter: «Wenn Rot-Grün-Rot möglich wäre, aber nicht zustande kommt, liegt das nicht an den Grünen.» Ein Problem ist nach Meinung von Höhn, dass die Linke im Westen gar keine Regierungsverantwortung übernehmen wolle. «Wir müssen die Linkspartei zwingen, Farbe zu bekennen. Bis jetzt ist die Linke groß darin, soziale Forderungen aufzustellen.»

CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst warf Höhn Machtgier vor. Bei ihr scheine zu gelten «Macht vor Moral». FDP-Generalsekretär Christian Lindner kritisierte, Höhn wolle einer Linkspartei an die Macht verhelfen, die soziale Unruhen schüre. Damit bestätige Höhn, dass die Grünen «nicht die freundliche, unkonventionelle und im Grunde doch bürgerliche Partei sind, für die sie mancher immer noch hält». 

(ddp)


 


 

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