Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Bizz Tipps
Weitere Artikel
  • 05.04.2006,
  • |
  • Köln
Business Club

Runde Sache: der Rotonda-Business-Club

Wo sich rund 1.000 Kölner Opinion Leader privat treffen. Galten englische Clubs bisher als auf dem Kontinent unerreichbares Vorbild für die höchst angenehme Kombination von hartem Business und verbindlichem Wohlergehen, so beweist eine Kölner Institution seit Oktober 1999 das Gegenteil. Der Rotonda Business-Club am Salierring mit fast 1.000 sorgfältig ausgewählten Mitgliedern erweist sich als top-aktuell. Und unterscheidet sich so schon auf den ersten Blick von den britischen Vorfahren, in denen oft nur ältliche Lords dem Abend entgegen zu dämmern scheinen.

In dem markanten Gebäude – Kölns einzigem runden Bürohaus, gebaut vom Architekten Till Sattler – ist das gesamte Erdgeschoss für den Club und das Firstclass-Restaurant reserviert. Darüber befinden sich Büros, darunter eine großzügige Tiefgarage. Die oberen Stockwerke nutzen Anwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Makler und andere Dienstleister. Der sechsstöckige Rundbau mir rund 4.000 Quadratmeter Fläche wurde im Jahre 2000 mit dem Kölner Architekturpreis ausgezeichnet. Das Motto des „runden“ Clubs ist abgeleitet vom Spruch des französischen Schriftstellers und Malers Francis Picabia: „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“.

Chinas Aufschwung –Chancen für Köln

Der Rotonda-Business-Club versteht sich als Impulsgeber für die Stadt, ihre Wirtschaft und Kultur. So diskutierten beim letzten Meeting zum Thema „Chinas Aufschwung –Chancen für Köln“ Paul Bauwens-Adenauer, Präsident der Kölner Industrie- und Handelskammer und Geschäftsführender Gesellschafter der Bauwens GmbH & Co KG, Prof. Dr. Bruno O. Braun, Vorsitzender des Vorstands der TÜV Rheinland Holding AG, und Jochen Witt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, mit OB Fritz Schramma und den Gästen. Moderiert wurde der Abend von Stefan Baron, Chefredakteur der „Wirtschaftswoche“ und einer von 135 Wirtschaftsbotschaftern Kölns.

Cologne-Eurogate-China

„Machen wir Köln zum Tor der chinesischen Wirtschaft nach Europa“, forderte Messechef Witt. Er hat auch gleich einen Namen für seine Initiative: CEC – Cologne-Eurogate-China. Die Domstadt hat bereits ein Netzwerk von Kontakten ins Reich der Mitte: so ist die IHK Köln Schwerpunktkammer in NRW für China, die Messe mit vier Stützpunkten in dem Riesenland veranstaltet dort pro Jahr acht Messen, der TÜV hat an 15 Standorten rund 1.000 chinesische Mitarbeiter, die teilweise in Köln ausgebildet wurden. Im Herbst soll endlich die Low Cost-Flugverbindung von Köln/Bonn nach Hongkong starten. OB Schramma und Jochen Witt waren schon vier mal gemeinsam als Business-Promoter in Peking, Shanghai und anderen Wirtschaftszentren.

„Wir müssen unsere Marketinganstrengungen weiter verstärken und dafür auch Geld in die Hand nehmen“, fordert der Messechef. In Köln arbeiten inzwischen etwa 70 chinesische Unternehmen, damit ist die Domstadt erst an vierter Stelle im Kreis der deutschen Wirtschaftsmetropolen. Hamburg, Frankfurt und auch Düsseldorf liegen auf den vorderen Plätzen.

 
„Wir hatten selten so viele Teilnehmer“, freut sich Andreas Grosz, Mitglied im Club-Vorstand und Programm-Macher nach dem China-Abend. Der Strategie- und Kommunikationsberater ist die treibende Kraft im Rotonda-Vorstand, dem ferner der Steuerberater Herbert Zimmer, der Rechtsanwalt Olaf Junge und der Immobilienkaufmann Roland Agne angehören.

Bargeld spielt keine Rolle

Die Clubabende und Veranstaltungen bilden nur einen Teil des Rotonda-Angebots. Für die meisten Mitglieder sind die Besprechungs- und Tagungsräume und die erstklassige Club-Gastronomie mindestens genau so wichtig. Die multifunktionalen Konferenz-Einrichtungen für vier bis 100 Personen kann jedes Mitglied zwischen 9 Uhr in der Früh und Mitternacht nutzen.

 
Besprechungen wie Geschäftsessen finden hier häufig statt, das Restaurant mit seiner großen Sonnenterrasse steht an den meisten Wochentagen ganz im Zeichen des Business. Und dabei spielt Bargeld im Club keine Rolle: bezahlt wird mit dem guten Namen und per Bankabbuchung. Den sehr aufmerksamen Service leitet Andreas Jakobi, Küchenchef ist Michael Strassfeld, dessen Creationen oft in Richtung Fernost tendieren.

 

„In diesem Jahr werden wir wohl das tausendste Mitglied aufnehmen. Dann haben wir unsere Sollstärke erreicht“ kalkuliert Andreas Grosz. 750 Euro kostet die Mitgliedschaft im Jahr. „Unser Ziel ist es, unternehmerisches Handeln und zukunftsorientiertes Denken zu fördern. Wir engagieren uns für Hochschulen, Kunst und Kultur, für offenere Strukturen in Wirtschaft und Politik, knüpfen bundesweite und internationale Netzwerke.“

 

 

So ist der Rotonda Business Club mit über 300 Wirtschaftsclubs auf allen Kontinenten verbunden. In Deutschland unterhält er besonders intensive Kontakte zum Capital-Club in Berlin, dem Übersee-Club in Hamburg und dem Airport-Club auf dem Frankfurter Flughafen. „Unser Club ist eine der erfolgreichsten Gründungen im deutschsprachigen Raum“, sagt Andreas Grosz.

Weitere Infos: www.rotonda.de

(UG)


 


 

Business Club
Rotonda Business Club
Wirtschaft Köln
Andreas Grosz

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Business Club" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: