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Zeitung: Russen wollen Opel kaufen

(ddp-nrw). Ein Konsortium aus dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna und dem russischen Autobauer Gaz hat offenbar Interesse an einem Einstieg beim gefährdeten Autobauer Opel. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende «Rheinische Post» (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Informationen aus Regierungskreisen.

Magna-Europa-Chef Siegfried Wolf soll den Angaben zufolge bereits beim Europa-Chef des Opel-Mutterkonzerns General Motors, Carl-Peter Forster, vorgesprochen haben. Außerdem wolle sich die größte Bank Russlands, die Sberbank, an dem möglicherweise neu gegründeten Opel-Konzern beteiligen, sollten Magna und Gaz den Zuschlag bekommen.

Die russischen Unternehmen sollen bereits Kontakt zum Umfeld des SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier aufgenommen haben, zitiert die Zeitung aus Regierungskreisen. Die Russen könnte als Opel-Eigentümer Zugang zu deutscher Automobiltechnik bekommen, heißt es. Der Autozulieferer Magna, zu dem Kunden wie General Motors, Chrysler und Daimler zählen, könnte zu einem Autobauer aufsteigen.

Opel beschäftigt in Deutschland im hessischen Rüsselsheim sowie in Bochum, Eisenach (Thüringen) und Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) rund 25 000 Mitarbeiter.

(ddp)


 


 

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