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Sal. Oppenheim verkauft Derivategeschäft an Macquarie

(ddp-nrw). Das bald zur Deutschen Bank gehörende Kölner Traditionsbankhaus Sal. Oppenheim hat sein Derivategeschäft an die australische Bank Macquarie verkauft und sich damit im Sinne der neuen Mutter verschlankt. Den Verkauf teilte Sal. Oppenheim am Mittwoch mit, machte allerdings keine Angaben zum Kaufpreis. Branchenkreise gehen von einem zweistelligen Millionenbetrag aus.

Personell wird sich an der Spitze des Derivategeschäfts von Sal. Oppenheim auch mit dem neuen Eigentümer nichts ändern: Bereichsleiter Frank Langer behält seinen Posten. Mit ihm wechseln mehr als 90 Mitarbeiter zu Macquarie. Die Transaktion soll in mehreren Phasen umgesetzt und Anfang des zweiten Quartals 2010 abgeschlossen sein.

Mit dem Verkauf kommt Sal. Oppenheim der zukünftigen Mutter Deutsche Bank einen weiteren Schritt entgegen, nachdem die 220 Jahre alte Privatbank am Dienstag den Austausch ihrer Führungsriege bekanntgegeben hatte. Wilhelm von Haller war erst Anfang des Monats von der Deutschen Bank als Generalbevollmächtigter gekommen und übernimmt nun die Führung bei Sal. Oppenheim. Der Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter, Matthias Graf von Krockow, trat zum 24. Dezember zurück.

Die Deutsche Bank will mit dem Kauf von Sal. Oppenheim, den sie sich 1,3 Milliarden Euro kosten lässt und voraussichtlich Ende März nächsten Jahres abschließen wird, das eigene Geschäft mit den vermögenden Kunden stärken.

ddp/rab/sam

(ddp)


 


 

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