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VoIP und IT-Sicherheit bleiben Megatrends für deutsche Großunternehmen

Das TelekomForum, der Geschäftskundenbeirat der Deutschen Telekom AG, hat auch in diesem Jahr 300 seiner Mitgliedsunternehmen zu den zentralen Trends im IT- und TK-Markt befragt. Nach wie vor halten 40 Prozent der befragten deutschen Top-Unternehmen Voice-over-IP (VoIP) für den Megatrend im TK-Markt – etwas weniger als in den Vorjahren.

Die Erklärung für den leichten Rückgang: 71 Prozent der Unternehmen haben ihre Telefonie bereits auf VoIP umgestellt. Als weitere große Trends im TK-Markt nannten die befragten Organisationen mobile Breitbandtechnologien wie UMTS und WLAN (23 Prozent), Unified Communications (16 Prozent), Fixed-Mobile-Convergence (14 Prozent), Breitband im Festnetz (9 Prozent) und Sprach-Daten-Konvergenz (8 Prozent). Insgesamt nimmt das Spektrum an TK-Megatrends im Zeitvergleich zu: 42 Prozent der Befragten führten neben den genannten TK-Themen weitere Megatrends wie Multimedia (IP-TV), Mobilität und Netzwerktechnologie an. Auch zum Thema Outsourcing lieferte die Befragung ein interessantes Ergebnis: Nur jedes sechste Unternehmen überlegt perspektivisch, Prozesse und Dienste an externe Anbieter auszulagern. Das ist der mit Abstand niedrigste Wert aller bisherigen Umfragen.

Die Befragung, die das TelekomForum wieder in Zusammenarbeit mit dem Institut für Marktforschung GmbH, Leipzig, durchgeführt hat, beleuchtet auch die Top-Themen im IT-Sektor. Im Bereich IT fallen die Trends schon traditionell sehr uneinheitlich aus. Als häufigsten IT-Megatrend nannten die befragten Unternehmen mit 20 Prozent den Aspekt Virtualisierung, der gegenüber 2007 (13 Prozent) deutlich zulegen konnte. Darauf folgt das Thema Sicherheit (16 Prozent). An Bedeutung gewonnen haben zudem die Aspekte Mobilität (13 Prozent), Green IT (11 Prozent)und SaaS (10 Prozent). Sicherheit bleibt auch zukünftig ein Hot-Topic für deutsche Großunternehmen : 92 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen (weiter) in Security und Datenschutz investieren wird. Dabei ist besonders die Anzahl der Unternehmen, die sehr viel mehr als bisher investieren wollen, gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen – von 5 auf 11 Prozent. Gerade in Verbindung mit dem Einsatz neuer Technologien wie RFID oder VoIP schätzt mittlerweile mehr als die Hälfte der interviewten Unternehmen (56 Prozent) den Investitionsbedarf in Sicherheitsbelange als hoch bis sehr hoch ein. 2007 waren dies nur 36 Prozent.

(Redaktion)


 


 

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