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Bekleidungskette SinnLeffers meldet Insolvenz an

(ddp-nrw). Die Bekleidungskette SinnLeffers ist offenbar zahlungsunfähig. Das Unternehmen aus Hagen mit rund 4000 Mitarbeitern und 47 Häusern werde am Donnertag beim Amtsgericht wegen drohender Zahlungsunfähigkeit eine sogenannte Plan-Insolvenz in Eigenverwaltung beantragen, berichtete die Zeitung «Die Welt» (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Sowohl der Eigentümer Deutsche Industrie Holding (DIH) als auch das Management sollen dem Bericht zufolge an Bord bleiben. Die Geschäftsführung solle noch am Dienstag von dem mit Insolvenzen erfahrenen Juristen Detlef Specovius ergänzt werden. Das Team wolle versuchen, SinnLeffers unter dem Schutz des Insolvenzverfahrens zu sanieren. «Wir hoffen, dass wir mindestens zwei Drittel der Stellen erhalten können», sagte Patrick Feller, Sprecher der Sinn-Leffers-Geschäftsführung der Zeitung laut Vorabbericht vom Dienstag. Der Betrieb in den Häusern laufe weiter. Das Management hoffe jetzt unter anderem auf eine Reduzierung der Mietkosten.

 

Zuvor hatte bereits das Nachrichtenmagazin «Focus» in seiner Onlineausgabe die bevorstehende Insolvenz gemeldet. Eine Sprecherin von SinnLeffers wollte auf Nachfrage zum Thema Insolvenz keine Stellungnahme abgeben. Am Mittwoch will das Unternehmen auf einer Pressekonferenz seine Jahresbilanz vorstellen.

 

 

Sinn-Leffers ist bereits die dritte Tochter des Handelskonzerns KarstadtQuelle (Arcandor), die innerhalb von nur fünf Wochen in die Pleite gerutscht ist. Zuvor mussten bereits die Textilkette Wehmeyer und die Hertie-Warenhäuser aufgeben. Alle drei Unternehmen gehörten bis 2005 zu Karstadt.

(Redaktion)


 


 

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