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WhatsApp – Vorsicht bei Abo-Falle mit Emojis!

Immer wieder nutzen Kriminelle den Messenger-Dienst WhatsApp, um User mit vermeintlich kostenlosen Emoji-Angeboten in teure Abofallen zu locken. Nun warnt der Verband der Internetwirtschaft (Eco) vor betrügerischen Nachrichten, die witzige Sprüche und neue Emojis versprechen.

So funktioniert der Betrug

Zunächst erhält der Nutzer eine Nachricht. Darin steht etwas wie „Hol dir jetzt die neuen animierten Smileys. Du wirst dich wegschmeißen vor Lachen“. Klickt der Nutzer den Link an, wird er auf eine externe Seite weitergeleitet, die nicht zu WhatsApp gehört. Dort muss er dann:

  1. Auf „Teilen“ klicken und die Nachricht an 10 Kontakte oder 3 Gruppen weiterleiten.
  2. Auf „Weiter“ klicken.
  3. Smiley aktivieren lassen.

Wenn der Nutzer die Schritte befolgt, wird er auf eine weitere Seite geleitet. Dort muss er seine Handynummer hinterlassen, um den Download der Emoticons zu starten. Und nun kommt das Gefährliche. Wenn der Nutzer unvorsichtig ist und das Kleingedruckte nicht liest, wird ein teures Abo abgeschlossen. Das schlägt dann mit wöchentlich 12 Euro auf der Handyrechnung zu Buche. Die versprochenen Emojis gibt es nicht.

Wie Sie sich vor betrügerischen Nachrichten schützen

Kriminelle nutzen Dienste wie WhatsApp immer wieder, um teure Abofallen zu verbreiten. Aus diesem Grund sollte man bei eingehenden Nachrichten immer vorsichtig sein.

Sind Ihre Nutzerdaten bei WhatsApp wirklich sicher?

Mit den folgenden Tipps sind Sie auf der sicheren Seite:

  • Rufen Sie keine Telefonnummern an, die in Nachrichten angegeben sind.
  • Klicken Sie auf keine eingebetteten Buttons oder Links.
  • Geben Sie keine persönlichen Daten wie Ihre Telefonnummer weiter.
  • Laden Sie keine Anwendungen herunter, installieren Sie sie nicht.
  • Installieren Sie sicherheitshalber eine Antivirenlösung.

Den Anbieter direkt zu kontaktieren, ist in der Regel wenig erfolgversprechend. Meistens sitzen die Firmen im Ausland. Dennoch sollte man sich mit seinem Telefonanbieter in Verbindung setzen. Hier kann man den Betrag zurückbuchen lassen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, das Abbuchen externer Dienstleister beim Telefonanbieter zu sperren. So geht man gar nicht erst das Risiko ein, in teure Abofallen zu tappen.

Neues WhatsApp Feature Quick Reply endlich für alle erhältlich – so bekommen Sie es!

(Redaktion)


 


 

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