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98 Prozent der unter 25-Jährigen können sich ein Leben ohne Facebook nicht mehr vorstellen

Fast jeder Wirtschaftszweig hat inzwischen Nachwuchssorgen. Der Mangel an Fachkräften und engagierten Mitarbeitern ist spürbar. Doch nur wenige Unternehmen reagieren entsprechend und ändern ihre Ansprache-Strategie. Das gilt auch und insbesondere für Banken, Versicherungen, Bausparkassen und andere Unternehmen der Finanzwirtschaft, stellt der Social Media Experte für Finanzvertriebe Martin Müller fest. Wenn sich 98 Prozent aller jungen Menschen unter 25 Jahren ein Leben ohne Facebook nicht mehr vorstellen können, wie Studien zeigen, dann müssen auch die Finanzkonzerne dort sein, so Müllers Credo.

„Viele Banken und Versicherungen haben inzwischen erkannt, dass sich soziale Netzwerke für die Kundenansprache und den Vertrieb eignen“, erklärt Müller, der selbst Versicherungsmakler ist und seine Kunden fast ausschließlich über XING, Facebook, Twitter und Co. gewinnt. Da gebe es zwar auch noch jede Menge Nachholbedarfe, aber in Sachen Recruiting und Mitarbeiterpotentiale vernachlässigten die Finanzkonzerne ihre Chancen im Internet sträflich. „Wir müssen da sein, wo die Zielgruppen sind“, wiederholt Müller auch immer wieder in seinen zahlreichen Vorträgen. Die Mechanismen des Verkaufens und sich Präsentierens gelten für Mitarbeitergewinnung genauso wie für den strategischen Vertrieb. Gerade die sozialen Netzwerke und Bewertungsportale würden noch stiefmütterlich behandelt, stellt er fest.

Es gehe um nicht weniger als die Zukunft der Branche. Denn schließlich sei fast keine andere Dienstleistung so abhängig von zuverlässigen, wertschätzend beratenden Menschen mit persönlichem Format. „Die Finanzwirtschaft lebt von Persönlichkeiten“, sagt er. Vertrauen, Beratungskompetenz und Empathie lassen sich nun mal nicht automatisieren. Geeigneter und qualifizierter Nachwuchs sei das A und O der Branche. Und um den zu gewinnen, müssten die Unternehmen etwas für ihre Arbeitgebermarke tun. Dazu eigneten sich das moderne Internet, Social Media, Bewertungsportale und Online-Recruiting in besonderer Weise. „Diese Kommunikationskanäle gehören in den Marketingmix und in die Kommunikationsstrategie“, fasst Martin Müller zusammen. Wer als Bank oder Versicherung den Trend verpasse, werde schon in wenigen Jahren ein böses Erwachen erleben. Ohnehin leide die Branche ja unter einem gewissen Vertrauensverlust. Den müsse man stoppen und dafür brauche man Top-Mitarbeiter.

Weitere Informationen über den Social-Media-Experten für Finanzvertriebe und vertriebsorientierte Unternehmen sowie professionellen Vortragsredner und Trainer Martin Müller gibt es unter www.muellerconsult.com.

(Redaktion)


 


 

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