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Teil 28: Social Media Marketing

Social Media für Banken und Sparkassen

Thema Nr. 28 in dieser Woche: Social Media für Banken und Sparkassen

Geldinstitute werden in der heutigen Zeit mehr denn je untereinander verglichen. War früher die eigene Hausbank Haupt-Ansprechpartner über viele Jahrzehnte, so gibt es mittlerweile neben den klassischen Banken auch viele Online-Banken und Sparkassen, die um die Gunst der einzelnen Kunden buhlen. Ein zusätzlicher Vertrauensverlust ergab sich durch die Verschärfung der Kreditlinien durch die BASEL-Bestimmungen sowie die Finanzkrisen 2008 / 2009, so dass viele Verbraucher Angebote von Banken und Sparkassen wesentlich kritischer als früher prüfen.

Nahe zu 50 % haben in dieser Zeit das Vertrauen in ihre Bank verloren – fast ca. 15 % haben sogar die Bank gewechselt. Um diese Vertrauensdefizite wieder zu verringern, müssen Banken und Sparkassen versuchen, das verlorene Vertrauen wieder auszugleichen. Transparenz, Ehrlichkeit, Kundenservice und Zuverlässigkeit müssen neu präsentiert und gelebt werden – sowohl im B2C- als auch im B2B-Geschäft. Speziell über Facebook wird versucht, Jugendliche mit besonderen Aktionen und Special Offers auf sich aufmerksam zu machen und dann über kurz oder lang als neue Bankkunden für das eigene Institut zu gewinnen.

Social Media-Portale und Foren mit Bankthemen

Im Netz gibt es zahlreiche Portale und Foren, in denen sich Bankkunden über die Leistungen und Produkte ihrer Banken und Sparkassen austauschen. Diese gilt es gerade als bundesweit agierende Bank immer im Blick zu behalten, um gegebenenfalls zeitnah reagieren zu können. Die Social Media-Landschaft im Banken und Sparkassen-Sektor umfasst unter anderem (Quelle der nachfolgenden Zahlen: www.ethority.de):

- Insgesamt über 150 Foren & Communities in deutscher Sprache

- Über 40.000 relevante Beiträge in Foren pro Tag

- Ca. 5.000 relevante Beiträge auf Blogs pro Tag

- Größtes Forum allein mit ca. 2.000 Beiträgen pro Tag und 80.000 Mitgliedern

- Über 70 relevante Beiträge pro Woche auf Bewertungsplattformen

Web 2.0 in der Finanzbranche: Die neue Macht des Kunden

Das Buch „Web 2.0 in der Finanzbranche“ von Claudia Hilker und Stefan Raake bietet mit vielen Praxisbeispielen einen aktuellen Überblick über den Web-2.0-Einsatz in der Finanzbranche. Es ist im Januar 2010 im Gabler-Verlag erschienen. Welche Tools sind wichtig? Wie erreicht man etablierte und neue Kunden? Wie bewahrt man das eigene Unternehmen vor Reputationsverlust? All diese und noch mehr Fragen beantworten die versierten Web-2.0-Experten und Fachbuch-Autoren Claudia Hilker und Stefan Raake in ihrem Werk „Web 2.0 in der Finanzbranche“. Finanzdienstleister wie Banken, Sparkassen und Versicherer erfahren, wie sie Web 2.0 in Marketing, Vertrieb und PR erfolgreich einsetzen.

Das erwartet Sie nächste Woche ...

Im 29. Teil dieser Serie nächste Woche erfahren Sie, wie sich speziell Selbständige und Freiberufler dank Social Media wirkungsvoll darstellen und vermarkten können.

(Markus Gehlken)


 


 

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