PR-Kolumne
Soziale Netzwerke – ganz nah an der Zielgruppe
Köln-Bonn. Der Umgang mit Social Media ist derzeit eines der Trendthemen in der Kommunikation. Soziale Netzwerke bilden dabei einen wichtigen Bestandteil und sind zentrale Anlaufstelle der Web 2.0-Community. Doch welchen Nutzen haben sie für Unternehmen? Und wie gelingt der Balanceakt zwischen Selbstdarstellung und Dialog? Mehr dazu in diesem Beitrag.
Katrin van Herck
Aufgesang Public Relations GmbH
Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Braunstraße 6A
Telefon: 0511 923 99 -0
Von den Unternehmen wird gerade viel verlangt: Die vielfältigen Möglichkeiten, die das Web 2.0 mit sich bringt sollen möglichst effektiv aber dennoch mit einer Menge Fingerspitzengefühl für die eigenen Ziele genutzt werden. Dadurch stehen plötzlich nicht mehr nur die altgedienten Multiplikatoren, wie Journalisten, im Mittelpunkt der Bemühungen, sondern der (potenzielle) Kunde unmittelbar selbst. Entsprechend anders lauten die Regeln dieser neuen Art der Kommunikation: Dialog statt Einseitigkeit, Authentizität statt Werbebotschaften, dazu fehlende Kontrolle über den Kommunikationsprozess. Kein Wunder, das viele Unternehmen misstrauisch sind und sich vielleicht gar nicht an diese neue Form der Zielgruppenansprache heran wagen.
Über kurz oder lang wird ihnen jedoch nichts anderes übrig bleiben. Denn bei allen kontroversen Diskussionen und allem Ringen um den „richtigen“ Weg bei der Nutzung von Social Media, sind sich die Experten zumindest in einem Punkt einig: Kommunikation, Kaufentscheidungen und Imagebildung werden zukünftig immer stärker innerhalb des Web 2.0 stattfinden. Jedes Unternehmen, das sich hier nicht engagiert, verschenkt großes Potenzial.
Soziale Netzwerke – hier trifft sich die Web 2.0-Community
Die Mitgliederzahlen der großen Sozialen Netzwerke sind beeindruckend. Bei XING sind es aktuell über sieben Millionen, in den VZ-Portalen vernetzen sich fast sechs Millionen und bei den internationalen Konkurrenten Facebook und LinkedIn sind 220 Millionen, bzw. über 40 Millionen Mitglieder registriert. Sie knüpfen dort Kontakte, tauschen sich aus, engagieren sich in speziellen Gruppen oder Treffen sich auch ganz real auf eigenen Veranstaltungen. Hier nicht sichtbar zu sein wäre ungefähr so, als würden Sie auf dem alljährlichen Stadtfest keinen der sehr günstigen oder sogar kostenlosen Stände nutzen, um sich und Ihr Unternehmen vorzustellen, mit den Kunden und Interessenten ins Gespräch zu kommen und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.
Geben Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht
Je nachdem, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen, ist es daher sinnvoll, in den entsprechenden Social Networks sowohl ein Profil Ihrer Firma als auch ein oder mehrere persönliche Profile anzulegen. Wenn Sie sich als Geschäftsführer präsentieren, bekommt Ihr Unternehmen ein Gesicht. Und auch der Service-Mitarbeiter, den viele Kunden vielleicht schon einmal am Telefon hatten, oder die Pressesprecherin sind mit Foto, persönlichen Vorlieben und direkter Kontaktmöglichkeit plötzlich nicht mehr nur ein Name oder eine Stimme. Unterschätzen Sie diesen Effekt nicht.
Der nächste Schritt ist das Knüpfen von Kontakten. Suchen Sie nach Geschäftspartnern, Geschäftsfreunden, Mitarbeitern, Kunden. Jede Aktion, die Sie zukünftig tätigen – ob es eine Terminankündigung, das Beitreten zu einer Gruppe oder die Suche nach einem neuen Mitarbeiter ist – wird von nun an für alle Ihre Kontakte direkt sichtbar. Alleine schon damit bleiben Sie präsent und werden transparenter. Und Sie erschließen sich ganz nebenbei noch eine große Gruppe potenzieller Kunden. Denn: Jeder Ihrer Kontakte hat wiederum eigene Kontakte. Sind diese auf der Suche nach einem Dienstleister oder Produkt kann es nicht schaden, wenn sie Ihren Namen schon einmal in einer anderen Kontaktliste gelesen haben.
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