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Sparkasse KölnBonn sieht trotz Jahresfehlbetrags eine «Trendwende»

(ddp.djn). Die Sparkasse KölnBonn hat im vergangenen Jahr einen Fehlbetrag von 113,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit sei das geplante Ziel zwar nicht ereicht worden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Artur Grzesiek, am Mittwoch in Köln.

Im Vergleich zu 2008 sei der Jahresfehlbetrag jedoch um rund 40 Prozent reduziert worden. Auch der Betriebsverlust nach Bewertung konnte von minus 390,9 Millionen auf minus 92,4 Millionen Euro verringert werden.

«Die Trendwende ist geschafft», betonte Grzesiek. Die Zahlen belegten, dass die strukturellen Maßnahmen in den Bereichen Kosten und Vertrieb sowie die Abarbeitung der Altlasten gegriffen hätten. Zugleich konzentriere sich die Sparkasse KölnBonn verstärkt auf die Privatkunden und den Mittelstand. So habe das Kreditinstitut im vergangenen Jahr rund 4200 neue Girokonten in «einem hart umkämpften und weitgehend gesättigten Markt» eröffnet. Das Volumen der Wertpapieranlagen in Kunden-Depots sei um 1 Milliarde auf 8,8 Milliarden Euro gestiegen.

Die Bilanzsumme der Sparkasse KölnBonn sei um 1,2 Milliarden auf 29,6 Milliarden Euro reduziert worden. Dieser Schritt sei «durchaus beabsichtigt» gewesen und zeige, dass der Weg in Richtung Konzentration auf das typische Sparkassengeschäft erfolgreich eingeschlagen sei, erklärte Grzesiek.

Zugleich reduzierte die Sparkasse die Zahl der Mitarbeiter weiter. Sie sank von 3824 in 2008 auf 3672 im vergangenen Jahr. Freiwerdende Stellen würden in den kommenden Jahren nicht nachbesetzt, hieß es. Bis 2014 soll die Mitarbeiterzahl auf 2980 verringert werden.

(ddp)


 


 

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