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Spielestandort Deutschland

Neue Fachkonferenz „Games & Ausbildung“ am 16. Dezember in Köln

Welche Ausbildungsmöglichkeiten für angehende Spieleentwickler gibt es in Deutschland? Wodurch entsteht der Fachkräftemangel in der Spieleindustrie? Wie schlägt sich der Spielestandort Deutschland im internationalen Vergleich? Antworten auf diese und weitere Fragen zur Aus- und Weiterbildung in der Spieleindustrie gibt es auf der ersten „Games & Ausbildung“ am 16. Dezember in Köln.

Gefördert wird die Fachkonferenz von der Stadt Köln, von BIU.Net, dem Netzwerk der deutschen Gamesbranche des BIU – Bundesverband für Interaktive Unterhaltungssoftware und dem Didacta Verband der Bildungswirtschaft. Tickets für die Konferenz am Vortag des Deutschen Entwicklerpreises sind ab sofort zum Preis von 59 Euro auf www.gamesausbildung.de erhältlich. Studierende bis einschließlich 29 Jahre zahlen nur 25 Euro.

Der Markt für Computer- und Videospiele in Deutschland wächst. Im September veröffentlichte der BIU aktuelle Zahlen, wonach im ersten Halbjahr 2015 ein Umsatz von rund 863 Millionen Euro Umsatz und damit ein Wachstum von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden konnte. Die Entwicklung von digitalen Spielen schafft in Deutschland weiter neue Arbeitsplätze. Gleichzeitig haben deutsche Entwickler Schwierigkeiten, ihre Stellen zu besetzen. Die Fachkonferenz „Games & Ausbildung“ bietet erstmals einen Rahmen, um sich über diese Entwicklung und die Anforderungen zur Qualifizierung des Nachwuchses in der Spieleindustrie auszutauschen.

Ute Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln kommentiert: „Das Thema Aus- und Weiterbildung ist auch für die Gamesbranche von zentraler Bedeutung. Die Fachkräftesicherung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem BIU und dem Didacta Verband die neue Fachkonferenz ‚Games & Ausbildung‘ hier am Standort Köln etablieren konnten, die das Thema erstmalig in all seinen Facetten beleuchtet. Einmal mehr zeigt sich, dass Köln auch über die gamescom hinaus ein wichtiger Ort für die deutsche Gamesindustrie ist.“

„Mit ‚Games & Ausbildung‘ wollen wir dringende Fragen zur Ausbildungssituation von Spieleentwicklern in Deutschland diskutieren“, sagt Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. „Beispielsweise gibt es zwischen Hochschulen und Unternehmen großen Gesprächsbedarf, um die jeweiligen Anforderungen besser zu verstehen. Wir freuen uns, mit BIU.Net endlich eine entsprechende Konferenz für Deutschland gestalten zu können.“

„Bildungsprozesse werden zunehmend von digitalen Medien unterstützt. Mit der Entwicklung von Serious Games trägt auch die Spieleindustrie dazu bei. Deshalb fördern wir diese Konferenz, die eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Entwickler zum Ziel hat“, erklärt Reinhard Koslitz, Geschäftsführer des Didacta Verbandes der Bildungswirtschaft.

Das Programm der „Games & Ausbildung“ umfasst vier Themenschwerpunkte: „Universitäre Lehre“, „Trends und Forschung“, „Personalentwicklung“ und „Aus und Weiterbildung“. Zum Themengebiet „Universitäre Lehre“ referieren Experten über Finanzierungsmöglichkeiten der Lehre an Hochschulen, unterschiedliche Studienschwerpunkte und vergleichen die deutsche Ausbildung mit dem internationalen Wettbewerb. Bei „Trends und Forschung“ werden aktuelle Fragestellungen zum Einsatz digitaler Lerntechniken wie beispielsweise Virtual Reality oder Augmented Reality sowie die vielfältigen Anwendungsbereiche der Serious Games und Gamification im Allgemeinen verhandelt. Im Fokus des Schwerpunkts „Personalentwicklung“ stehen die Themen Fachkräftemangel, Recruiting und Weiterbildung sowie Mitarbeiterbindung. Fachbeiträge zu Formen und Strukturen der Ausbildung sowie zu privaten und öffentlichen Ausbildungsstätten im Vergleich, bietet das Thema „Aus- und Weiterbildung“.

„Mit unserer neuen Fachveranstaltung ‚Games & Ausbildung‘ wollen wir alle Themen rund um Personalentwicklung, Personalmanagement und Qualifizierung diskutieren. Mit diesem neuen Veranstaltungsformat richten wir uns gezielt an alle Experten und Mitarbeiter aus den Bereichen Lehre, Personalentwicklung und Ausbildung und wir freuen uns sehr, dass wir mit der Stadt Köln, dem Branchennetzwerk BIU.Net und dem Didacta Verband vom Start weg drei sehr wichtige Partner gefunden haben, um den Kongress langfristig hier in Köln zu etablieren“, so Stephan Reichart, Geschäftsführer Aruba Events.

Veranstaltet wird die „Games & Ausbildung“ am 16. Dezember von 10 bis 18 Uhr im Kölner Komed (Im Mediapark 7, 50670 Köln). Ein Tagesticket kostet 59 Euro. Eine Tageskarte inklusive Parkticket ist für 66,50 Euro erhältlich. Studierende bis 29 Jahre zahlen 25 Euro. Im Anschluss an die Veranstaltung wird zu einem Gettogether in der „Cafe Bar Kandinsky“ mit der Möglichkeit zu ausgiebigem Networking geladen.

(Redaktion)


 


 

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