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  • 02.11.2016, 15:21 Uhr
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Stahl

Die Vorteile von rostfreiem Stahl für die Unternehmen der Zukunft

Rostfreier Stahl spielt für die Industrie eine immer wichtigere Rolle. Er zeichnet sich durch seine besonders vorteilhaften physikalischen Eigenschaften aus, die seine Eignung für eine Vielzahl verschiedener Anwendungsbereiche unterstreichen.

Die wichtigsten Fakten über rostfreien Stahl im Überblick

Damit ein Stahl als rostfrei gilt, muss er einen Chrom-Anteil von mindestens 10,5 bis 13 Prozent aufweisen, der in austenitischem oder ferritischem Mischkristall gelöst ist. Dieses Verfahren bewirkt, dass der hohe Chromanteil eine dichte schützende Passivschicht aus Chromoxid auf der Oberfläche des Werkstoffs bildet. Darüber hinaus kommen bei rostfreiem Stahl oft noch weitere Legierungen zum Einsatz, die die Korrosionsbeständigkeit weiter erhöhen. Hier nutzt man beispielsweise Nickel, Mangan, Molybdän und Niob. Auch die allgemeinen mechanischen Eigenschaften werden dadurch erhöht.

Eigenschaften von rostfreiem Stahl

Zu den wichtigsten Eigenschaften von rostfreiem Stahl gehört neben seiner Robustheit seine Formbarkeit. Damit eignet er sich für den Einsatz in vielen verschiedenen Bereichen wie beispielsweise der Lebensmittelindustrie und der Pharmazie. Außerdem ist er sehr widerstandsfähig gegen Säuren. Rostfreier Stahl hat allerdings auch Nachteile. Hierzu gehört vor allem die Wärmeleitfähigkeit. Auch die elektrische Leitfähigkeit ist schlechter als bei normalem Stahl. Weitere Schwächen, die beim Einsatz von rostfreiem Stahl beachtet werden müssen, sind die schlechtere Zerspanbarkeit und die hohe Zähigkeit.

Mit diesen Eigenschaften eignet sich der rostfreie Stahl zum Beispiel für die Herstellung von Turboladern, Koppelstangen, Ventilen, Pumpenkonstruktionen, Mischeranlagen und Fittings.

Das Härten von rostfreiem Stahl

Ein wichtiger Faktor bei der Nutzung von rostfreiem Stahl ist das Härten, wie es beispielsweise bei BorTec angewendet wird. Dabei werden die physikalischen Eigenschaften des Stahls noch weiter verbessert. Hierbei werden Kohlenstoff und/oder Stickstoff in einem Vakuumprozess in die Stahloberfläche eingebracht, was zur Ausbildung massiver Druckeigenspanungen führt und somit die Härte der Werkstoffe steigert. Die hohe Härte mindert den Verschleiß von Bauteilen, verhindert die Kaltverschweißung von Stahlteilen und wirkt sich positiv auf den Reibkoeffizient aus.

(Redaktion)


 


 

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