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„Startplatz“ unterstützt im ersten Jahr rund 60 junge Unternehmen

Über ein Jahr ist es nun her, dass der Inkubator und Gründer-Hotspot „Startplatz“ offiziell aus der Wiege gehoben wurde. Mittlerweile sind hier rund 60 Startups angesiedelt, die systematisch begleitet und professionell auf den maximalen Erfolg vorbereitet werden.

Die Vision des Investoren und „Business-Angel“ Dr. Lorenz Gräf war es, jungen ambitionierten Gründern in der Region Rheinland ein Umfeld zu bieten, das Raum zum Ideenaustausch gibt und durch professionelle Unterstützung begleitet wird. „Werte werden nicht mehr in alt-klassischen Arbeitswelten geschaffen. Ideen, Erfolge und Wertschöpfungen finden an unterschiedlichsten Orten, zu unterschiedlichsten Zeiten, in wechselnden Team-, Projekt- und Unternehmenskonstellationen statt,“ so Gräf.

Startplatz bietet das nötige Rüstzeug für den Erfolg


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Junge Gründer sollen sich im „Startplatz“ auf ihre Kernidee konzentrieren und durch Hands-on-Workshops das nötige Rüstzeug für ihren Erfolg erwerben. Um dieser neuen Art der Arbeitswelt einen realen Ort zu geben, siedelte er den Inkubator an einer der besten Adressen Kölns an: dem Mediapark. Hier gibt es Gelegenheit, sich auf kreative und konstruktive Art und Weise mit Experten aus den Bereichen Design, Steuer - und Rechtsberatung sowie HR auszutauschen. Einen wundervollen Ausblick auf die Dächer der Domstadt gibt es inklusive. Durch offene, digital vernetzte und kollaborative Arbeitsorte soll die Inkubationsplattform als Netzwerk, zur Innovation, Kreativität und Produktion dienen. „Aus diesem Grund gibt es bei uns keine festgelegten Bereiche,“ so Gräf weiter. „Wir verstehen uns als Hotspot für die gesamte Gründerszene.“

Startplatz ebnet den Weg zum Kunden

In diesem ersten Jahr hat sich einiges getan: Der „Startplatz“ hat seine Gesamtfläche auf 1600 m² erhöht, um insgesamt 60 jungen Unternehmen die Möglichkeit eines modernen Arbeitsumfeldes zu bieten. „Aus unserer Sicht ist jedes einzelne Startplatz-Member ein Erfolg – und natürlich freuen wir uns sehr, dass unser Konzept derart positiv und zukunftsversprechend angenommen wird,“ erzählt Gräf im Gespräch mit business-on.de. Die Nachfrage nach Fläche, Räumen, Kooperationen und Synergien steigt stetig – und auch die Veranstaltungen werden von der gesamten Szene und Branche angenommen. So begrüßt Startplatz nicht nur interne, sondern auch sehr viele externe Besucher in den Räumlichkeiten, in denen zahlreiche Workshops, Vorträge und Seminare stattfinden, die sich mit Themen wie „Prozessoptimierung“, „Website-Analyse“ oder „Konstruktive Kommunikation“ rund um die Startup-Welt drehen. Im Rahmen von Pitches können sich die Gründer präsentieren und Investoren auf sich aufmerksam machen. Zudem bietet „Startplatz“ vielversprechenden Startups Mittel aus dem eigenen Investmentfonds für die Seedphase. Kontakte zu nachfolgenden finanzkräftigen Investoren können darüber hinaus vermittelt werden. Regelmäßige Events bieten die Möglichkeit, sich potenziellen Kunden und Partnern vorzustellen.

Startplatz platziert sich überregional

Wo steckt eine Einrichtung, die bereits im ersten Jahr so große Erfolge erzielte, sich die Ziele für die Zukunft? „Unser Ziel ist es, unseren Weg konsequent weiterzugehen und mit dem „Startplatz“ einen Ort zu schaffen, der nicht nur der Kölner Gründer und Startup-Szene einen ‘place to be‘ bietet. Wir wollen uns auch überregional positionieren,“ verrät Gräf. Auch einige „Leuchttürme“ gibt es. So zum Beispiel den „Rheinland-Pitch“ auf der Veranstaltungsseite, mit dem jungen Gründern die Gelegenheit gegeben wird, sich zu präsentieren um direkte Unterstützung zu erfahren. Welche speziellen Unternehmen oder Gründer Gräf als Leuchttürme werten würde? Er möchte niemanden bevorzugen und verweist auf die Member-Liste, auf der das ein oder andere Unternehmen zu finden ist, welches sich im letzten Jahr einen Namen gemacht und an so mancher Stelle für Aufmerksamkeit und Interesse gesorgt hat.

Auf Unterstützung seitens der Kölner-Politik setzt Gräf nicht. Sicherlich könne man mehr für einzelne Szenen oder Branchen tun. Was andere tun oder nicht tun möchte er nicht bewerten. Eines aber weiß er ganz sicher: „Wir unterstützen mit besten Kräften und all unseren Mitteln!“

Ein Jahr Startplatz in Zahlen

Der Startplatz bietet 12 Konferenzräume auf 1600 m². Hier sitzen an 150 Schreibtischen und auf etwa 350 Stühlen mehr als 120 Member aus ca. 60 Unternehmen. Im ersten Jahr fanden mehr als 100 Events mit mehr als 6000 Besuchern statt. Es wurden 25000 Tassen Kaffee-Spezialitäten verbraucht – mehr als 8 Kilo Espresso pro Woche – und unzählige Tassen Filterkaffee mit mehr als 12 Litern Milch am Tag. Zudem wurden rund 10 Kisten Wasser pro Tag – macht 23000 Liter im Jahr – getrunken. 5692 Fans begeisterten sich auf Facebook für den Startplatz, 843 Follower lasen 2273 Tweets. Doch keine einzige Topfpflanze findet man zwischen den vielen wachsenden Unternehmen und jeder Menge grün!

Kontakt:

STARTPLATZ
Im Mediapark 5
50670 Köln
[email protected]
startplatz.de
0221 975 802 00

(Christian Weis)


 


 

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1 Kommentar

von Jörg Stimmer
04.12.13 18:35 Uhr
Startups sind super- sie verdienen Unterstützung

Es freut mich, dass auch in Köln, was ich u.a. als eine Hochburg bei Medien sehe, Startups gefördert werden. Wenn Herr Gräf schon nicht auf die Unterstützung der Kölner Ploitik setzt, so doch sicher auf die dort ansässigen Unternehmer oder unternehmerisch denken Manager im Angestelltenverhältnis.

Für seine Startups sind die frühe Gewinnung von guten Referenzkunden und vorzeigbare Erfolge von hoher Bedeutung. Als Anregung die Ansichten eiens Münchner Startups, als Anregung: http://www.plixos.com/plixos-blog/242-start-ups-in-germany-not-berlin-vs-munich-or-b2c-vs-b2b-but-%E2%80%9Cjust-more-customer-trials%E2%80%9D

Jörg Stimmer, Gründer pliXos GmbH

 

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