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Telekom vermittelt zwischen Startups und Mittelstand

Noch immer haben viele mittelständische Unternehmen Probleme damit, sich auf die zunehmende Digitalisierung einzustellen. Junge Startups hingegen sind in diesem Bereich zuhause und bringen immer wieder neue Lösungen auf den Markt, die klassische Arbeitsabläufe optimieren können. Die Telekom will nun mithelfen, Brücken zwischen beiden Gruppen zu bauen.

Telekom wird zum Brückenbauer

Mit Veranstaltungen wie zuletzt in der Telekom Design Gallary im Bonner Hauptquartier versteht sich der Telekommunikationskonzern einmal mehr als Brückenbauer. Hier wurden Startups und Mittelständler in zwei Gruppen durch die Räume geführt und zum Ideenaustausch angeregt, so zum Beispiel im Raum „Smart Home“, der wie ein Wohnzimmer eingerichtet war. Hier hatten junge Unternehmen wie die Analytics-Plattform Datalover oder das Startup Navis, das eine Technologie zum Scannen von Innenräumen anbietet, die Möglichkeit, ihre Produkte direkt beim Kunden zu pitchen.

Und auch mit anderen Veranstaltungen will die Telekom es Startups und Mittelständlern vereinfachen zusammenzukommen. Hier ist etwa das Startup-Programm TechBoost zu nennen. Dass solche Programme mehr als nötig sind, erklärt Telekom-Chef Tim Höttges im Gespräch mit Gründerszene. In mittelständischen Unternehmen und kleinen Betrieben stehen schlichtweg nicht die Kapazitäten zur Verfügung, die Startup-Szene weltweit zu verfolgen. Sie brauchen jemanden, der ihnen Kontakte vermittelt und sie in die Szene einführt. Eine wichtige Rolle soll dabei auch die Nutzung der Telekom-Cloud-Lösung spielen.

Mittelständler noch vor vielen Herausforderungen

Obwohl die Digitalisierung ein Thema ist, das seit vielen Jahren eine große Rolle spielt, haben immer noch viele Mittelständler Probleme damit. So berichtete die Wirtschaftswoche im April 2017 über die Studie „Psychologie der Digitalisierung“, laut der sich noch immer viele Mittelständler unsicher und gehemmt bei dem Thema fühlen. Laut Höttges bestehen Probleme vor allem darin, dass in den mittelständischen Unternehmen Prozesse existieren, die seit Jahrzehnten funktionieren. Es sei verständlich, dass man angesichts neuer Technologien und Umwälzungen nun Verunsicherungen zeige. Laut einer Bitkom-Umfrage vom Januar 2017 haben sich außerdem gerade einmal 18 Prozent der Mittelständler Hilfe von außen für die Vorantreibung der Digitalisierung in ihrem Betrieb gesucht. Umso wichtiger sei es, so Höttges abschließend, dass alteingesessene Unternehmen und junge Startups jetzt voneinander lernen, um die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu meistern.

(Redaktion)


 


 

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