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DuMont Schauberg: Stellen fallen Rotstift zum Opfer

Frau Schaeffler hat sich mit Continental überhoben, die Commerzbank mit der Dresdner, Porsche mit VW – und nun auch M. DuMont Schauberg mit dem Berliner Verlag? Laut Horizont.net muss im Kölner Stammhaus gespart werden. Stellenstreichungen sind geplant. Allerdings – und das ist die gute Nachricht – mit einem satten Abfindungsangebot.

Mitarbeiter des DuMont Schauberg Verlags erhalten, wenn sie freiwillig ausscheiden, einen Sockelbetrag von 65.000 Euro plus 2.000 Euro pro Betriebszugehörigkeit sowie 1.500 Euro für jedes Lebensjahr ab 35, so heißt es. Alternativ werden Teilzeitmodelle oder ein Sabbatjahr angeboten. Wieviel Stellen dem Rotstift insgesamt zum Opfer fallen, darüber hüllt sich das Verlagshaus in Schweigen.

Es ist gerade mal zwei Monate her, dass die Kölner den Berliner Verlag eingekauft und dafür 152 Mio Euro hingeblättert haben. Ob der Kauf ein Loch in die Kasse gerissen hat, das mit sinkenden Anzeigen- und Beilagenumsätzen nicht gestopft werden kann? Zumindest wäre DuMont Schauberg dann in illustrer Gesellschaft. Aber das Abfindungsmodell ist nichts Neues bei DuMonts. Das gleiche Angebot wurde bereits 2006 gemacht. Damals wurde als Grund für den Stellenabbau auch schon die wirtschaftlich schwierige Lage genannt. Und zwischen 2001 und 2005 wurden ebenfalls 1.000 Stellen abgebaut. Das gleiche Los teilen viele Zeitungsverlage seit 2000. Die Online-Medien lassen grüßen.

(Redaktion)


 


 

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