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Finanzierung des neuen Stipendienprogramms steht

(ddp-nrw). Die Finanzierung des nordrhein-westfälischen Stipendienprogramms steht. Wie Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch mitteilte, fanden sich auch für die 200 zusätzlichen Stipendien die notwendigen privaten Geldgeber. Damit startet das Stipendienprogramm zum Wintersemester mit insgesamt 1400 Stipendien. Das Land stellt dabei pro Stipendiat 150 Euro im Monat bereit, wenn die Hochschulen ebenfalls 150 Euro bei Privaten eingeworben haben.

Die meisten Stipendien entfallen mit 149 auf die RWTH Aachen, dicht gefolgt von der Universität Duisburg-Essen mit 136 und der Ruhr-Universität Bochum mit 120 Stipendien.

Mit dem Start des Wintersemesters 2009/2010 soll so die Zahl der Stipendiaten in NRW von derzeit rund 6000 auf 7400 erhöht werden. Insgesamt gibt es 470 000 Studenten in Nordrhein-Westfalen.

Kritik kam von der Opposition. «Wieder einmal brüstet sich der sogenannte Innovationsminister Pinkwart damit, den Grundstein für ein nationales Stipendiensystem zu legen», sagte der SPD-Abgeordnete Jan Marc Eumann. Doch diese Ankündigungen könnten auch durch ständige Wiederholungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass nur ganz wenige Studenten von dem Programm profitierten. Die schwarz-gelbe Landesregierung solle besser die Studiengebühren von zumeist 500 Euro pro Semester wieder abschaffen, verlangte Eumann.

(ddp)


 


 

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