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Wissenschaftskonferenz

Stipendien: Anachronismus im Steuerrecht

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft NRW begrüßt die Idee von Innovationsminister Pinkwart, ein nationales Stipendiensystem anzustreben. Dieses sei ein wichtiger Baustein, um Bildungschancen zu verbessern und die Innovationskraft Deutschlands langfristig zu sichern.

Damit das Vorhaben aber mit Beteiligung der Wirtschaft funktionieren kann, müssen Stipendien als Betriebsausgaben anerkannt werden.

Dazu Herbert Schulte vom BVMW NRW: "Es ist ein Anachronismus, dass Stipendien als nicht betrieblich veranlasst eingestuft werden. Denn unser Standort ist auf gut ausgebildete Uni-Absolventen angewiesen. Hier müssen die maßgeblichen Bildungspolitiker aus Bund und Ländern mit ihren Kollegen aus den Finanzressorts sprechen und das Einkommenssteuerrecht ändern. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz am 18. Februar wäre ein guter Anlass dazu." In der gestern vom Innovationsministerium NRW versendeten Pressemitteilung wurde die Konferenz am 18. Februar als nächster Schritt zur Realisierung eines nationalen Stipendiensystems genannt.

Im Mittelstand besteht durchaus Bereitschaft, Studenten finanziell zu unterstützen und deren Studiengebühren zu übernehmen. Der BVMW schätzt auf Basis einer Mitgliederumfrage, dass bis zu ein Drittel aller mittelständischen Unternehmen in NRW zu der Vergabe von Mittelstandsstipendien über 500 Euro pro Semester motiviert werden könnten. Allerdings würde dies die Abzugsfähigkeit als Betriebsausgabe voraussetzen.

(Redaktion)


 


 

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