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Streit um Datenschutz

Googles Street-View-Projekt geht noch 2010 an den Start

(ddp-nrw). Das Internetuntenehmen Google wird seinen umstrittenen Dienst Street View noch in diesem Jahr in Deutschland starten. Zunächst sollen die 20 größten deutschen Städte in Deutschland im Internet erkundbar sein, wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte. Einen konkreten Starttermin nannte Google nicht.

Anfang nächster Woche will das Internetunternehmen auf einer überarbeiteten Informationsseite unter google.de/streetview eine zusätzliche Funktion zum Schutz der Privatsphäre bereitstellen. Damit können Mieter und Hauseigentümer vier Wochen lang die Unkenntlichmachung ihrer Häuser anhand von Satellitenaufnahmen bereits vor dem Street-View-Start beantragen.

Virtuell erkunden lassen sich laut Google zunächst die Städte Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Mit Street View können Nutzer Straßenansichten der Städte mit einem Radius von 360 Grad virtuell erkunden. Street View steht derzeit als Bestandteil von Google Maps bereits in 23 Ländern weltweit zur Verfügung.

Datenschützer und Politik hatten den Straßenansichtsdienst scharf kritisiert. Ende Juni hatte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) den Druck auf Google verstärkt und gefordert, dass der Dienst erst online geht, wenn alle Gesichter verpixelt und Kfz-Kennzeichen nicht mehr erkennbar sind. Laut Google wird die automatische Unkenntlichmachung von Gesichtern und Nummernschildern automatisch umgesetzt.

(ddp)


 


 

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