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Tarifstreit

Heute erste Warnstreiks bei der Post

Im Tarifstreit mit der Deutschen Post AG will die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Heute (1. April) sind nach Gewerkschaftsangaben rund 550 Briefträger in Essen, Köln und Bonn zu Warnstreiks aufgerufen.

In den betroffenen Städten käme es dadurch zu «erheblichen Einschränkungen» bei der Brief- und Paketzustellung. Die Gewerkschaft ging davon aus, dass rund 500 000 Brief- und 15 000 Paketsendungen liegenbleiben werden. Auch in Großstädten anderer Bundesländer sollte es heute zu Warnstreiks von Briefträgern kommen.

In Köln und Bonn sollen die Warnstreiks den Angaben zufolge um 4.30 Uhr beginnen. Ab 8.00 Uhr sei eine gemeinsame Streikveranstaltung in Köln geplant. In Essen wollen die Beschäftigten nach Gewerkschaftsangaben ab 6.00 Uhr ihre Arbeit niederlegen.

Mit den Warnstreiks will ver.di den Forderungen in den Tarifverhandlungen Nachdruck verleihen. Unter anderem will ver.di bis Mitte 2011 betriebsbedingte Kündigungen der 130 000 Tarifbeschäftigten verhindern. Außerdem will die Gewerkschaft eine Arbeitszeitverkürzung von zehn Tagen pro Jahr durchsetzen. Damit sollten geplante Verlängerungen der Wochenarbeitszeit ausgeglichen werden, hieß es.

Am vergangenen Freitag war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis auf den 9. April vertagt worden.

(Redaktion)


 


 

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