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Rund 6500 Ärzte an öffentlichen Kliniken im Streik

(ddp-nrw). Rund 6500 Ärzte an kommunalen Kliniken in Nordhrein-Westfalen haben am Montag einen einwöchigen Streik begonnen. Rund 30 und damit die Hälfte aller öffentlichen Krankenhäuser im Land seien von dem Arbeitskampf betroffen, sagte der Sprecher der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Michael Helmkamp, am Montag auf ddp-Anfrage in Köln. Helmkamp sprach von einem «guten Streikstart». Auch in anderen Bundesländern legten Ärzte kommunaler Krankenhäuser die Arbeit nieder.

Der Gewerkschaftssprecher hob hervor, sollten die Arbeitgeber kein neues, aus Sicht der Gewerkschaft akzeptables Angebot vorlegen, werde der Arbeitskampf auf weitere Einrichtungen ausgeweitet und intensiviert.

Helmkamp versicherte zugleich, dass alle Notfälle versorgt würden. «Die Patienten brauchen keine Angst zu haben», sagte er. Er empfehle aber, private, kirchliche oder universitäre Krankenhäuser aufzusuchen.

Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 55 000 Ärzte an kommunalen Kliniken waren Anfang April gescheitert. Der Marburger Bund forderte fünf Prozent mehr Gehalt und eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste. Die Arbeitgeber hatten ein Gehaltsplus von 2,9 Prozent und eine höhere Vergütung für Bereitschaftsdienste vorgeschlagen.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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