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Gewerkschaft setzt auf Streiks im Großhandel

(ddp-nrw). Im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel stehen die Zeichen auf Streik. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di teilte am Dienstag in Düsseldorf mit, sie habe beim ver.di-Bundesvorstand eine Urabstimmung und Arbeitsniederlegungen beantragt. Damit reagiere sie darauf, dass die Arbeitgeber kein akzeptables Tarifangebot für die rund 260 000 Beschäftigten der Branche in NRW vorgelegt haben.

ver.di-Verhandlungsführer Günter Domke sagte, man erwarte von den Arbeitgebern, dass sie in der zweiten Verhandlungsrunde am 29. Mai ein «faires Angebot auf den Tisch» legen. Mit Hilfe der Streiks solle der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden.

ver.di fordert acht Prozent mehr Lohn und Gehalt für die Beschäftigten im Groß- und Außenhandel. Mindestens sollen die Einkommen jedoch um 175 Euro steigen. Die Gewerkschaft begründet den Schritt mit den stark gestiegenen Gewinnen der Großhändler in den vergangenen Jahren.

(ddp)


 


 

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