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Stressmanagement

Energie- und Stressmanagement ist auch… Bewegung

Die Stresshormone sind grundsätzlich eine großartige Erfindung unseres Schöpfers und können uns vor allem helfen, unsere Konzentration zu bündeln und unsere Ziele zu erreichen. Doch wenn wir zuviel davon in unserem Körper haben, können sie auch schnell zum Problem werden und das Gegenteil bewirken. Zum Beispiel indem sie zielgerichtetes Verhalten massiv beeinträchtigen und vielfältige gesundheitliche Probleme auslösen.

Auch „positiver“ Stress muss abgebaut werden

Aus diesem Grund ist ein kontinuierlicher Abbau des Stresshormonspiegels von entscheidender Bedeutung für ein effektives Stressmanagement. Das gilt übrigens auch dann, wenn Sie den Stress grundsätzlich positiv erleben, als „Würze des Lebens“, wie es der berühmte Stressforscher (und „Erfinder“ des Begriffes „Stress“) Hans Selye einmal gesagt hat. Nur wenn Sie für einen regelmäßigen Abbau Ihres Stresshormonspiegels sorgen, können Sie damit rechnen, den Stress eines ausgefüllten Lebens auf Dauer genießen und Ihre Leistungsfähigkeit erhalten zu können.

Nichts ist beim Stressabbau effektiver als regelmäßige Bewegung

Wenn es um den Abbau eines erhöhten Stresshormonspiegels geht, gilt nach wie vor die Erkenntnis, dass nichts effektiver ist, wie regelmäßige Bewegung. Dafür müssen Sie nicht gleich zum Leistungssportler werden, im Gegenteil. Die weitaus besten Resultate im Sinne einer verbesserten Gesundheit und Leistungsfähigkeit bringt moderater, aber regelmäßig ausgeübter Ausdauersport. Grundsätzlich kann man sagen, dass schon jeder zusätzliche Schritt im Tagesverlauf hilfreich ist. Besonders unterstützt wird der Stressabbau insbesondere durch joggen, radfahren und Nordic Walking.

Wenn die Tage kürzer werden…

Ende Oktober wurde die Zeit wieder umgestellt, d.h. es wird nun schon recht früh dunkel. Wenn man nicht gerade selbstständig ist und die Möglichkeit hat, sich den Tag etwas freier als andere einzuteilen, muss man sich da schon was einfallen lassen, um genügend Bewegung zu kommen. Aber gerade das kann man ja durchaus tun.


Ein paar Bewegungstipps

Ich bin wirklich weit davon entfernt, irgendeiner Technikfeindlichkeit das Wort zu reden. Aber ich denke auch, dass so mancher Einsatz der Technik durchaus wert ist, in Frage gestellt zu werden, zB.:

  • die Mail an den Mitarbeiter im Büro nebenan
  • der Autoeinsatz für Wege von weniger als zwei Kilometer
  • der Einsatz des Aufzugs, wenn nur ein oder zwei Stockwerke „überwunden“ werden müssen.

Es gäbe sicher noch unzählige weitere Beispiele. Ich will Sie damit nur anregen, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Es gibt viele Möglichkeiten, die mit keinem oder nur geringem Zeitverlust verbunden wären. Oft sind die Einkäufe ja keineswegs so umfangreich, dass dafür zwingend das Auto genommen werden müsste. Oder warum den Wagen nicht eineinhalb Kilometer vom Arbeitsort entfernt parken? Das ergibt jeden Tag ein Plus von 3000 Schritten, die bereits einen großen Unterschied machen können und für Sie nur einen geringen Zeitverlust bedeuten. Ähnliches gilt für die Entscheidung, statt den Aufzug konsequent das Treppenhaus zu benutzen usw.
Mit ein wenig Phantasie finden auch Sie sicher noch einige Möglichkeiten, die Sie bequem in Ihren Tagesablauf einbauen können. Es mag zunächst gering erscheinen, macht aber mit der Zeit einen großen Unterschied aus. Einen Unterschied, der Sie Ihre Anforderungen mit deutlich geringerem Stresshormonspiegel meistern lässt.

(Markus Frey)


 


 

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