Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Arbeitsmarkt

Studie: Arbeitsmarkt kommt in der Rezession glimpflich davon

(ddp). Die Arbeitslosigkeit ist in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise in Deutschland bislang weniger stark gestiegen als in anderen Industrieländern. Während die Erwerbslosigkeit in allen Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Juli mit durchschnittlich 8,5 Prozent den höchsten Wert der Nachkriegszeit erreichte, lag sie in Deutschland bei 7,7 Prozent, wie die OECD am Mittwoch in Paris mitteilte. In den 19 EU-Staaten, die der OECD angehören, habe die Arbeitslosenquote im Juli sogar bei durchschnittlich 9,3 Prozent gelegen.

Bei der Langzeitarbeitslosigkeit liegt Deutschland den Angaben zufolge allerdings deutlich über dem OECD-Durchschnitt. So hätten 2008 mehr als 50 Prozent der Arbeitslosen angegeben, dass sie seit mehr als einem Jahr nach einem Job suchen, im OECD-Schnitt seien es nur 26 Prozent gewesen.

Bei den Zahlen handelt es sich um saisonbereinigte Daten, die gemäß den Kriterien der International Labour Organization (ILO) ermittelt werden. Sie sind mit den monatlichen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg nicht vergleichbar. Der 1961 gegründeten OECD gehören 30 Länder an, darunter vor allem Industriestaaten.

(ddp)


 


 

OECD
Studie
Arbeitsmarkt
Rezession
OECD-Durchschnitt
International Labour Organization

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "OECD" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: