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Kienbaum-Studie

Konsumgüterhersteller haben Krise erfolgreich gemeistert

Auf Wachstumskurs: Unternehmen investieren in Vertrieb

Anstatt beim Vertrieb zu sparen, setzen die meisten befragten Unternehmen jetzt wieder auf Wachstum und Wertsteigerung und investieren dabei vor allem in den Vertrieb. Nach Einschätzung von Kienbaum-Geschäftsführer Hartmann zählen in den nächsten Jahren wieder „harte Arbeit und operative Exzellenz statt strategischer Schnörkel“: Jedes zweite Unternehmen will mit Investitionen in den Vertrieb die eigenen Marktanteile steigern. In gleichem Umfang planen die Hersteller gezielte Marketing- und Werbeaktionen. Die beliebteste Wachstumsstrategie ist jedoch die Investition in neue Produkte: Hier wollen 70 Prozent der Studienteilnehmer künftig verstärkt tätig werden. „Die Top-Manager konzentrieren sich darauf, die Beziehung zur bisherigen Zielgruppe auszubauen, anstatt neue Geschäftsfelder zu erschließen. Wachstum durch Akquisition und Expansion in neue Märkte hat für 2010 und 2011 nur eine geringe strategische Bedeutung“, sagt Hartmann.

Personaleinstellungen vorrangig im Marketing und Vertrieb

Gemäß den geplanten Wachstumsmaßnahmen beabsichtigen die Top-Manager in den Jahren 2010 und 2011 vor allem im Bereich Vertrieb zu rekrutieren: Knapp die Hälfte der befragten Konsumgüterunternehmen plant Einstellungen im Vertrieb. Daneben liegt der Recruiting-Schwerpunkt für immerhin 30 Prozent der Unternehmen auf dem Marketing. Allerdings bleibt der Faktor „Arbeit“ teuer: Der durchschnittliche Personalkostenanteil gemessen am Umsatz lag im vergangenen Jahr branchenweit bei 20 Prozent.

Preise bleiben 2010 relativ konstant

Trotz starkem Kostendruck in der Branche sind die Endverbraucherpreise in diesem Jahr stabil: Die Mehrheit der befragten Unternehmen schätzt die Entwicklung des Preisniveaus für 2010 als unverändert ein. Entsprechend der positiven Rentabilitäts-Erwartungen für 2011 rechnen die Vorstände und Geschäftsführer jedoch im kommenden Jahr mit steigenden Preisen für die Konsumenten.

Fußball-Weltmeisterschaft erzeugt kaum Nachfrageimpulse

Die Einschätzungen der Top-Manager zum Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika sind überwiegend optimistisch: 40 Prozent glauben an einen Einzug ins Halbfinale, aber nur zwei Prozent an den Weltmeistertitel für Deutschland. Mit einer Steigerung der Nachfrage durch die Weltmeisterschaft rechnen allerdings nur 18 Prozent der Befragten. Insbesondere Hersteller von Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken sowie Produzenten von Unterhaltungselektronik sind auf einen Nachfrageimpuls eingestellt.

Quelle: Kienbaum

(Redaktion)


 


 

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