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Mehr Studienanfänger an NRW-Hochschulen

(ddp-nrw). Die Zahl der Studienanfänger an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen ist zum Beginn des Wintersemesters 2008/2009 auf mehr als 70 000 angestiegen. Wie Forschungsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Montag in Düsseldorf mitteilte, erwarten die Universitäten und Fachhochschulen einen Anstieg der Erstsemester um 5100 oder 7,7 Prozent gegenüber dem letzten Wintersemester.

 Insgesamt sind an den 60 Hochschulen im Land demnach rund 475 000 Studenten eingeschrieben. Die Schätzzahlen sind vorläufig. Die endgültigen amtlichen Zahlen liegen erst im kommenden Jahr vor.

Trotz der Finanzmarktkrise forderte Pinkwart mehr Investitionen des Staates in die Bildung. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) dürfe «bei der Bildung nicht knausern», sagte Pinkwart. Der FDP-Landesvorsitzende und stellvertretende Ministerpräsident betonte, trotz der wirtschaftlichen Probleme halte er weiterhin Investitionen, Steuersenkungen und Schuldenabbau für notwendig.

Infos:

  • Nach den vorläufigen Schätzungen des Forschungsministeriums sind an den 60 NRW-Hochschulen zum Start des Wintersemesters 2008/2009 rund 475 000 Studenten eingeschrieben.
  • Das sind den Angaben zufolge 13 000 oder drei Prozent mehr als im Vorjahr.
  • Die Zahl der Studienanfänger steigt demnach auf mehr als 70 000 an. Das entspricht einem Anstieg der Erstsemester um 5100 oder 7,7 Prozent gegenüber dem letzten Wintersemester.
  • Auch bei der Zahl der Absolventen soll sich ein Anstieg ergeben. Ihre Zahl wird der Schätzung nach um 10,9 Prozent auf 63 400 zunehmen.
  • An 29 der 33 Hochschulen in staatlicher Trägerschaft werden Studiengebühren erhoben. In der Regel sind dies 500 Euro pro Semester.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Na ja
14.10.08 09:43 Uhr
Geburtenstarke Jahrgänge

Ob das an der Qualität der Hochschulen oder schlichtweg an den geburtenstarken Jahrgängen liegt, die gerade an die Uni drängen - dazu wird kein Wort verloren. Insgesamt hat sich da sicher nichts verschoben.

 

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