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Süßwarenhersteller sind optimistisch für das Weihnachtsgeschäft

(ddp). Die deutschen Verbraucher haben in den ersten zehn Monaten deutlich weniger Appetit auf Süßes gehabt als noch im Vorjahr. Wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Montag mitteilte, setzte die Branche im Einzelhandel zwischen Januar und Oktober rund 0,6 Prozent weniger um.

Der Absatz sei sogar um 2,5 Prozent gesunken. Mit einem guten Weihnachtsgeschäft könnte am Ende des Jahres eine schwarze Null stehen, sagte der BDSI-Vorsitzende Dietmar Kendziur.

Hoffnung setzt die Branche dabei auch auf die angekündigten Temperaturrückgänge. Dies würde die Verbraucher zusätzlich in Weihnachtsstimmung versetzen und die Nachfrage nach Schokolade, Marzipan und Lebkuchen steigen lassen. Insgesamt zeigten sich die Hersteller optimistisch für das Weihnachtsgeschäft.

Mit Blick auf die Adventszeit hieß es weiter, dass die Branche mehr als 80 Millionen Adventskalender produziert habe. Davon seien rund 50 Millionen in den deutschen Handel, der Rest in den Export gegangen.

Insgesamt hatten die Deutschen im vergangenen Jahr nach Verbandsangaben rund 459 Millionen Euro für weihnachtliche Schoko-Artikel ausgegeben, darunter 93 Millionen Euro für Schoko-Weihnachtsmänner. In diesem Jahr hoffen die Hersteller, die Marke von 100 Millionen Euro zu erreichen.

(ddp)


 


 

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