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T-Mobile gewinnt den Oskar für das beste automatische Sprachsystem

Daimler Chrysler für beste Innovation prämiert

In der Kategorie „Best Innovation Award“ für die Sprachapplikation mit der fortschrittlichsten technischen Umsetzung wurde der „Persönliche Assistent“ von Daimler Chrysler prämiert: „Die innovative Funktion in einem neuartigen Anwendungsfeld für Sprachtechnologie zusammen mit sehr guten Werten im Anwendungstest hat die Jury-Entscheidung für dieses System geprägt. Der persönliche Assistent von DaimlerChrysler ist eine Vermittlungs- und Assistenzanwendung für das Personal Information Management der Mitarbeiter des Konzerns. Sie verwirklicht ein so genanntes One-Number-Konzept für die ständige Erreichbarkeit der Mitarbeiter und den Wechsel von der Festnetztelefonie auf Vermittlungs- und Assistenzdienste. Sie bietet den Mitarbeitern eine Follow-Me-Funktion, Presence Management und den Zugriff auf Telefonnummern, die mit Lotus Notes verwaltet werden. Das System ist angeschlossen an einen Least Cost Router. Weitere Effizienzsteigerungen erwartet sich das Unternehmen durch den stets gleichen Datenbestand, der unabhängig von Standort und Medium (Handy, Festnetz, VoIP) drei Telefonbuchsysteme (persönlich, Werk, Konzern) integriert. Gut gelöst ist auch die integrierte getrennte Abrechnung von privaten und dienstlichen Anrufen. Die Jury war überzeugt von der sehr geringen Fehlerrate im Anwendungstest und der hohen Effektivität der Bedienung auch für die Laientester“, begründete Wahlster die Entscheidung der Jury. „Das Unternehmen verspricht sich von dieser Anwendung Einsparungen von über 100.000 Euro pro Jahr und eine deutliche Serviceverbesserung“, so Wahlster. Generalunternehmer ist SemanticEdge, die Verbundworterkennung kommt von Nuance.

DHL überzeugt durch schnelle Erlernbarkeit und Sendungsverfolgung

Den Award „Best Enterprise Services“ für die beste Sprachautomation von Kunden- und Unternehmensprozessen gewann der „Paketdienst Info“ von DHL: „Die sehr geringe Fehlerhäufigkeit, die hohe Effektivität der Bedienung und die schnelle Erlernbarkeit dieser automatisierten Sendungsverfolgung von DHL hat die Jury veranlasst, diese, im Vergleich zur Version vom Vorjahr stark verbesserte Systemversion zu prämieren. Sie bietet den Empfängern und Versendern Information zum Lieferstatus aller nationalen Sendungen sowie zum Absender und Adressaten an. Im System sind ständig etwa 90 Millionen Sendungen mit bis zu 60 unterschiedlichen Statusinformationen hinterlegt. Die Jury war beeindruckt von der sehr sicheren Erkennung der zwölfstelligen Sendungsnummer und des Identcodes. Sehr gut aufeinander abgestimmt sind in der Sprachausgabe die synthetisierten Teile mit den aufgezeichneten Dialogsegmenten. Damit wurde die konstruktive Kritik aus dem Testbericht 2005 an der Sprachsynthese umgesetzt. Die Anwendung schickt das Ergebnis der Abfrage zudem auf Wunsch auch per Fax oder SMS an den Nutzer. Über eine halbe Million Anrufer haben bereits den Paket-Infoservice genutzt. Mehr als 20.000 Anrufe am Tag werden auf unter 60 Leitungen abgewickelt; im Jahr finden rund zwei Millionen Transaktionen in der Anwendung statt“, erklärte Wahlster. Der Automatisierungsgrad sei deutlich höher als zu Beginn des Projektes erwartet. Das System wurde in vier Monaten von SemanticEdge projektiert. SemanticEdge realisierte das Voice User Interface und integrierte die Anwendung auf einer eigenen Plattform und Application Management Software. Der Spracherkenner stammt von Nuance.


 


 

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