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Tarifkonflikt beim DRK-Blutspendedienst West vor der Lösung

(dapd-nrw). In dem seit Monaten schwelenden Tarifkonflikt zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und dem DRK-Blutspendedienst West gibt es offenbar einen Durchbruch. Wie die beiden Seiten am Montag in Düsseldorf mitteilten, hat der Blutspendedienst zum 15. Februar die ordentliche Mitgliedschaft im Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV) beantragt.

Damit wird künftig auf Arbeitgeberseite der KAV am Verhandlungstisch sitzen. Die Überleitung der durch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vertretenen Beschäftigten in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) in der Tarifauseinandersetzung stehe somit fest.

Den Angaben zufolge haben sich ver.di, der Blutspendedienst und der KAV auf die kurzfristige Aufnahme von Verhandlungen für die Überleitung der Mitarbeiter in den neuen Tarifvertrag verständigt. Alle Beteiligten hätten den Willen für einen kurzfristigen Abschluss zum Ausdruck gebracht. Zugleich setzte die Gewerkschaft ihre Warnstreiks mit sofortiger Wirkung aus.

«Unsere Verantwortung für die jederzeitige Versorgung der Bevölkerung mit Blutprodukten hat uns dazu bewogen, einen neuen Weg in dem Tarifkonflikt mit ver.di einzuschlagen. Höchste Priorität für diese Neuausrichtung hatten die Bedürfnisse der Patienten in Krankenhäusern, die nicht von den Folgen einer andauernden Tarifauseinandersetzung betroffen sein durften», sagte der Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes West, Walter von Horstig.

(dapd )


 


 

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