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  • 23.03.2010, 11:08 Uhr
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Tarife

Tarifverhandlungen für kommunale Klinikärzte fortgesetzt

(ddp-nrw). In Köln sind am Dienstagmorgen die Tarifverhandlungen für die rund 55 000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern fortgesetzt worden. Für die vierte Verhandlungsrunde haben die Tarifparteien zwei Tage angesetzt. Eine erste Gesprächsrunde war am Montagabend ohne eine Annäherung zu Ende gegangen.

Ein Sprecher der Ärzte-Gewerkschaft Marburger Bund sprach von sehr schleppenden Verhandlungen. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Gehälter um durchschnittlich fünf Prozent und eine deutlich bessere Vergütung der Bereitschaftsdienste. Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) lehnt dies ab und hat ein Angebot auf der Basis der Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst von einer stufenweise Erhöhung der Einkommen um 2,3 Prozent mit einer Laufzeit von 26 Monaten angeboten.

Nach Gewerkschaftsangaben waren am Montag mehrere Tausend Ärzte aus über 100 kommunalen Krankenhäusern einem Warnstreikaufruf gefolgt. An einer zentralen Kundgebung in Köln nahmen rund 1200 Ärzte aus ganz Deutschland teil. Die Arbeitsniederlegungen seien als Warnung an die Adresse der Arbeitgeber zu verstehen, hieß es vom Marburger Bund. Sollte es zu keiner Annäherung kommen, seien weitere Arbeitskampfmaßnahmen nicht ausgeschlossen, erklärte der Gewerkschaftssprecher weiter.

(Redaktion)


 

 

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