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Kommission stimmt Tarifeinigung für Eisen- und Stahlindustrie zu

(ddp-nrw). Die Tarifkommission Stahl der IG Metall hat der Tarifeinigung in der Eisen- und Stahlindustrie im Gebiet Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen zugestimmt. Wie die IG Metall NRW in Düsseldorf mitteilte, wurde das Verhandlungsergebnis vom 1. April am Dienstag beim Treffen der Tarifkommission in Sprockhövel «mit großer Mehrheit» angenommen.

Für die rund 85 000 Beschäftigten der Branche sieht der Tarifvertrag eine Einmalzahlung von 350 Euro für die Monate April bis Dezember 2009 vor. Die Auszubildenden erhalten eine Pauschale von 50 Euro. Ab dem 1. Januar 2010 werden die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um zwei Prozent erhöht. Zur Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen kann eine Verkürzung der Arbeitszeit von bisher 35 Stunden pro Woche auf bis zu 28 Stunden vereinbart werden. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 17 Monaten. Er gilt bis zum 31. August 2010.

Mit dem Tarifabschluss habe die IG Metall ein Ergebnis erzielt, das der Situation der Branche gerecht werde, hieß es. «Der Kompromiss ist beim Geld hart an der Schmerzgrenze. Die Regelungen zur Beschäftigungssicherung sind ein echter Erfolg in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage», sagte der nordrhein-westfälische IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard.

(Redaktion)


 


 

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