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Tarifkonflikt

Warnstreiks bei der Deutschen Post werden fortgesetzt

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch erneut vereinzelt zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen waren vor allem Depots für Infopost und Wurfsendungen, unter anderem in Essen und Köln, wie ein ver.di-Sprecher am Mittwochmorgen sagte. Auch in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern würden rund eine Million Briefe nicht in die Zustellung gelangen.

Im Tagesverlauf seien an vielen Orten Betriebsversammlungen geplant. Bereits in den vergangenen Tagen hatte ver.di immer wieder zu Warnstreiks aufgerufen.

Die Gewerkschaft fordert für die bundesweit rund 130.000 Tarifbeschäftigten unter anderem die Verlängerung des am 31. März ausgelaufenen Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen bis Ende Juni 2011. ver.di lehnt die geplante Verlängerung der Arbeitszeit bei den Tarifkräften auf 39 Stunden und bei den Beamten auf 40 Stunden pro Woche sowie die gleichzeitige Streichung von Pausenzeiten ab. Die vierte Verhandlungsrunde war am vergangenen Samstag in Düsseldorf gescheitert.

(Redaktion)


 


 

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