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Tarifverhandlungen für Metaller in NRW gehen in die dritte Runde

(ddp-nrw). Die Tarifverhandlungen für die rund 700 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen gehen am Freitag (31. Oktober, 11.00 Uhr) in Dortmund in die dritte Runde. Sollte es zu keiner Einigung kommen, wird es nach Angaben der IG Metall ab nächster Woche Warnstreiks in der Branche geben. Die Friedenspflicht endet am Freitag.

Der IG-Metall-Bezirksleiter in NRW, Oliver Burkhard, sagte: «Den Arbeitgebern sollte klar sein, dass wir auf mögliche Warnstreiks in der kommenden Woche bestens vorbereitet sind.» Es liege jetzt bei den Arbeitgebern, «mit einem anständigen Angebot eine schnelle Einigung zu ermöglichen». Die Gewerkschaft hält ungeachtet der Finanzkrise an ihrer Forderung von acht Prozent mehr Einkommen für die Beschäftigten der Branche fest.

Erst am Montag (27. Oktober) war die zweite Tarifrunde ohne Ergebnis abgeschlossen worden. Dabei hatten die Arbeitgeber die IG Metall erneut aufgerufen, angesichts des Konjunkturabschwungs ihre «Extremforderungen» aufzugeben. «Wir wollen keine Streiks, die Firmen in Existenznöte treiben und damit Tausende von Arbeitsplätzen gefährden können», sagte Arbeitgeberpräsident Horst-Werner Maier-Hunke. Er forderte einen bundesweiten «Krisengipfel», um über gemeinsame Verhandlungen auf Bundesebene einen Kompromiss zu finden. Die IG Metall lehnte dies als «Zeitspiel» ab.


(Redaktion)


 


 

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