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Tarifverhandlungen für Papierverarbeiter gehen in zweite Runde

(ddp). Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) ist nach eigener Aussage zu einem raschen Abschluss der Tarifverhandlungen bereit. Dies betonte der Verband am Montag im Vorfeld der am Dienstag (4. Mai, 13.00 Uhr) in Düsseldorf beginnenden zweiten Verhandlungsrunde.

«Die Basis hierfür haben wir gelegt, indem wir bereits in der ersten Runde ein Angebot vorlegten, das den machbaren Rahmen in der jetzigen Situation absteckt», sagte der Verhandlungsführer des HPV, Hans Ulrich Dorau. Den Arbeitgebern sei der schmale Grat bewusst, auf dem sich die Tarifparteien zwischen notwendiger Krisenbewältigung und Zukunftsperspektive bewegten. Ziel sei es, im Jahr eins nach der Krise den sehr unterschiedlichen Firmensituationen gerecht zu werden und gleichzeitig den Unternehmen Planungssicherheit zu geben.

Das Angebot sieht einen Einmalbetrag von 220 Euro für das Jahr zwischen Mai 2010 und April 2011 sowie eine lineare Erhöhung der Löhne und Gehälter um 1,6 Prozent für die darauffolgenden zwölf Monate vor. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert 4,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt .

Die papier-, pappe- und kunststoffverarbeitende Industrie zählt laut Verbandsangaben in Deutschland etwa 600 Unternehmen mit fast 100 000 Beschäftigten. Die erste Verhandlungsrunde zwischen HPV und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fand vor zwei Wochen statt.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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