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Tarifverhandlungen für Papierverarbeiter vertagt

(ddp-nrw). Die Tarifverhandlungen für die rund 100 000 Beschäftigten der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie sind vertagt worden. Die nächste Runde findet am 19. Mai in Berlin statt, wie der Arbeitgeberverband HPV und die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch nach der zweiten Runde in Düsseldorf mitteilten.

Der stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführer Frank Werneke sagte, die Arbeitgeber hätten sich kaum bewegt und lediglich ihr Angebot einer Einmalzahlung auf 330 Euro erhöht.

Das Angebot der Arbeitgeber sah bislang einen Einmalbetrag von 220 Euro für die Zeit zwischen Mai 2010 und April 2011 sowie eine lineare Erhöhung der Löhne und Gehälter um 1,6 Prozent für die darauffolgenden zwölf Monate vor. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die 24 Monate insgesamt 4,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt .

Die Verhandlungen zwischen HPV und ver.di hatten vor zwei Wochen begonnen. Die zweite Runde war nach Angaben von ver.di von Warnstreiks in rund 30 Betrieben begleitet.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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